Im Februar: Genauer Auszahlungstermin für Bürgergeld-Empfänger

Die linke Hand einer Person hält insgesamt 300 Euro in der Hand, die zuvor wohl am Bankautomaten abgehoben wurden. Es sind insgesamt 4 50-Euro-Scheine, 3 20-Euro-Scheine und 2 10-Euro-Scheine zu sehen. Auf dem Automaten sind zudem einige Hinweisschilder angebracht.
Symbolbild © imago/Lobeca

Der Februar rückt näher. Viele – hauptsächlich neue – Bürgergeld-Empfänger fragen sich nun, wann der genaue Auszahlungstermin für den kommenden Monat ist. Außerdem gilt es inzwischen einiges zu beachten.

Wer schon seit längerem Bürgergeld-Empfänger ist, kennt den Zahlungsturnus des Jobcenters. Bürgergeld-Neulinge sind jedoch manchmal etwas verunsichert. Aufgrund einiger Änderungen gibt es obendrein ein paar Dinge zu beachten.

Das ist 2026 neu für Bürgergeld-Empfänger

Im Dezember 2025 hat die Postbank das Scheckverfahren eingestellt. Dies ermöglichte es bislang, dass Menschen ohne Konto Zahlungen (etwa Rente oder Bürgergeld) gegen einen ausgestellten Scheck, bar erhielten. Jetzt muss jeder mindestens über ein kostenloses Basiskonto verfügen, um beispielsweise Sozialleistungen erhalten zu können. Überdies debattiert die Bundesregierung derzeit noch über etwaige Sanktionen gegenüber Termin- oder Jobverweigerern sowie jenen, die absolut nicht erreichbar sind. Auch Reformen bezüglich Unterkunft und Schonvermögen stehen noch im Raum, während eines bereits beschlossene Sache ist: Das Bürgergeld weicht ab Juli 2026 einer neuen Grundsicherung. Spätestens damit dürften auch die neuen, härteren Maßnahmen greifen.

Bürgergeld für Februar – Auszahlungstermin

Unverändert sind die Regelsätze beim Grundbedarf – für Alleinstehende entspricht dies zum Beispiel weiterhin 563 Euro im Monat. Bürgergeld steht grundsätzlich allen Menschen der Bundesrepublik zu, um das Existenzminimum zu sichern. Berechtigt sind all jene, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können und nicht schon Arbeitslosengeld empfangen. Dazu zählen auch Menschen, deren Einkommen nicht reicht, um die Lebenshaltungskosten zu stemmen. Laut der Agentur für Arbeit muss man jedoch prinzipiell in der Lage sein, bis zu drei Stunden am Tag arbeiten zu können.

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Nun passiert es immer wieder, dass Menschen ihren Job verlieren und in finanzielle Not geraten. Wer also noch unerfahren mit dem Bürgergeld ist, könnte sich also fragen, wann die Zahlungen vom Jobcenter erfolgen. Da mit der Leistung der monatliche Bedarf gedeckt und wichtige Rechnungen wie Miete beglichen werden sollen, müssen Empfänger direkt zum Monatsbeginn über das Geld verfügen können. Die Gutschrift erfolgt somit immer am letzten Werktag des vorherigen Monats. Für den Februar heißt das: Das Geld müsste am Freitag, dem 30. Januar, auf dem Konto des Empfängers sein, da der 31. Januar in diesem Jahr auf einen Samstag fällt. Am 27. Februar folgt nach diesem Muster die Zahlung für März.

(Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Bundesministerium für Arbeit und Soziales)