Im Portemonnaie: Diese seltene 1-Euro-Münze ist 500 Euro wert

Ein braunes Portemonnaie, in dem sich nur eine einzige 1-Euro-Münze befindet, deren Vorderseite zu sehen ist. Man sieht Finger, die die Öffnung der Geldbörse zur Seite schieben, damit ein Blick auf die 1-Euro-Münze möglich ist.
Symbolbild © imago/Lobeca

Leidenschaftliche Münzjäger aufgepasst: Ein seltenes Exemplar mit einem Wert von 500 Euro weckt das Sammlerinteresse. Mit etwas Glück findet man die Rarität in der Spardose oder im Münzfach. Dabei kommt es auf dieses spezielle Element an, das den Wert deutlich erhöht.

Sie gehört zu den wohl begehrtesten Münzen, die derzeit verfügbar sind. Das 1-Euro-Stück kann für rund 500 Euro verkauft werden ‒ und liegt vielleicht im eigenen Geldbeutel.

Selten und begehrt: 1-Euro-Stück mit auffälliger Besonderheit

Sie wechseln immer wieder den Besitzer, sind oft schon weit gereist und überstehen häufig mehrere Jahrzehnte. Münzen sind beständige Zeugen der Zeit. Die meisten Geldstücke werden als Zahlungsmittel genutzt, doch aufgrund der Zunahme von bargeldlosen Bezahlmethoden bleiben sie häufiger im Geldbeutel liegen. Stattdessen dürfen EC-Karte oder Smartphone die tägliche Arbeit an der Supermarktkasse übernehmen. Wer jedoch immer seltener einen Blick auf seine Münzen wirft, verpasst womöglich eine lukrative Chance.

Ob im Münzfach des Portemonnaies oder in der Spardose ‒ wertvolle Geldstücke können überall herumliegen. Bei Kennern stehen insbesondere Exemplare mit bestimmten Fehlern hoch im Kurs. Prägungen mit begrenzter Auflage oder Schätze aus EU-Zwergstaaten zählen oft dazu. Je weniger es gibt, desto begehrter sind sie in der Regel. Zu den typischen Fehlern zählen falsche Rohlinge, Doppelprägungen oder Materialfehler. Auch diese Münze weist einen speziellen Makel auf. Dieser führt automatisch zu einem höheren Wert.

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Diese Münze ist 500 Euro wert

Das 1-Euro-Stück stammt aus Monaco und zeigt Fürst Albert II. Unter dem Profil steht das Prägejahr 2007. Doch ein wichtiges Detail, das üblicherweise neben dem Jahr zu sehen ist, fehlt bei einer begrenzten Anzahl gänzlich: das Füllhorn. Da es sich um einen seltenen Fehler handelt, verlangen Besitzer oft bis zu 500 Euro oder mehr. Wer eine solche Münze oder ein anderes Exemplar mit auffälligen Makeln findet, kann die Geldstücke über Onlineplattformen verkaufen. Bei Unsicherheiten oder Auffälligkeiten empfiehlt sich jedoch immer der Rat eines Münzexperten. Auch Käufer sollten vorsichtig sein: Nicht alle Exemplare mit Makeln sind automatisch ein echter Schatz. Vor einem Kauf informieren sich Interessenten deshalb ebenfalls bei einem Experten.

(Quellen: MDR, Bundesbank, Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)