Im Supermarkt: Eskalation wegen Mindestabstand in Baden-Württemberg

Symbolbild Foto: Gregor Mühlhaus/dpa

Karlsruhe-Insider (dpa/lsw) – Nach einem Streit an einer Supermarktkasse wegen eines angeblich zu geringen Abstands soll ein 47-Jähriger seinen Kontrahenten verprügelt haben.

Er habe seinem ein Jahr jüngeren Opfer nach dem Einkauf auf dem Parkplatz des Discounters mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

An der Kasse waren die beiden am Montagabend zunächst verbal aneinandergeraten. Einer von ihnen habe angeblich den Corona-Abstand von eineinhalb Metern nicht einhielt.

Später auf dem Parkplatz verwechselte der 46-Jährige beim Versuch, mit seinem Auto wegzufahren, nach eigenen Angaben den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang und fuhr seinen Kontrahenten mit dem Wagen am Knie an. Der hielt das den Polizeiangaben zufolge offenbar für ein absichtliches Manöver. Er zog den Rivalen aus dem Auto und schlug
ihn. Die Polizei ermittelt wegen verschiedener Delikte der Körperverletzung.

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