In Vergessenheit geraten: Sind diese Karlsruher Wahrzeichen bald wieder da?

Einst sah man den Greif, das badische Wappenier und Symbol großherzoglicher Vergangenheit sowie mythologisches Rätseltier Karlsruhes mit orientalischer Abstammung, hoch über dem Europaplatz.

Sieben Jahre ist es bereits her, dass der Fabelvogel mit dem Löwenkörper seinen Thron verlassen musste. Wann er wieder auf dem Dach der Postgalerie über die Stadt wachen darf ist ungewiss.

Auch Großherzog Ludwig verschwand 2013 von seinem Brunnen auf dem Marktplatz zu Gunsten der Vorbereitungen für den U-Strab-Südzweig.

Und dann war da noch die blaue Stahlskulptur am Ettlinger Tor. Doch auch diese zweiteilige Skulptur namens „Ettlinger Tor“ musste nach rund 13 Jahren an die Südtangente umziehen. Ob das Karlsruher Kunstwerk je zurückkehren wird steht in den Sternen.

Doch für die Umbauarbeiten in der Stadt ist auch nach langen sieben Jahren noch kein Ende in Sicht. Gut möglich, dass 2024 endlich alles seinen normalen Gang nehmen und auch die Karlsruher Wahrzeichen wieder dort stehen werden, wo sie einst hingehörten. Hoffnung für die Rückkehr des Greifs besteht laut Baubürgermeister Michael Obert übrigens auch schon in zwei bis drei Jahren, sodass er über die Bauarbeiten wachen kann.

Großherzog-Ludwig-Denkmal

Siegessäule Karlsruhe

Ettlinger-Tor-Skulptur

Ettlinger-Tor | Foto: Manfred Hattenkerl {CC-by-nc-sa-2.5}