
Jetzt geht es los! Die Infektionswelle hierzulande zieht deutlich an und bereits Millionen Deutsche sind krank. Die Zahl der Erkrankungen könnte in den kommenden Wochen noch weiter steigen.
Die Infektionswelle in Deutschland zieht bereits jetzt deutlich an, obwohl die eigentliche Grippesaison noch nicht einmal gestartet ist. Doch bereits jetzt sind Millionen Deutsche krank. Viele fragen sich, wie sich die Lage in den kommenden Wochen noch entwickeln wird.
Leichte Verbreitung von Atemwegsviren
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und wir wieder mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, beginnt für viele Menschen auch die typische Erkältungs- und Grippesaison. Während draußen kühle Luft und wechselhaftes Wetter herrschen, treffen drinnen viele Menschen auf engem Raum zusammen, sodass sich Atemwegsviren leichter verbreiten können. Gleichzeitig ist das Immunsystem im Herbst und Winter häufiger gefordert, weshalb Infektionen dann besonders häufig auftreten. Neben klassischen Erkältungen spielen dabei auch Grippeviren und andere Atemwegserreger eine Rolle. Deshalb ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass bereits jetzt die Infektionswelle deutlich anzieht und Millionen Deutsche krank sind.
Eigentliche Grippewelle hat noch gar nicht begonnen
In Deutschland nimmt die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen derzeit wieder zu, nachdem sie im Sommer ihren niedrigsten Stand erreicht hatte. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkrankren in der Kalenderwoche 37 rund fünf Millionen Menschen pro Woche neu an einer akuten Atemwegserkrankung, was etwa 6.000 Erkrankungen je 100.000 Einwohnern entspricht. Obwohl die Zahlen derzeit deutlich steigen, liegt das Niveau für diese Jahreszeit weiterhin im niedrigen und damit üblichen Bereich. Gleichzeitig zeigen Influenza, COVID-19 und grippeähnliche Erkrankungen aktuell erste Anstiege. Damit beginnt sich die typische Herbstsaison bei den Atemwegsinfektionen allmählich abzuzeichnen.
Allerdings hat die eigentliche Grippewelle noch nicht eingesetzt. Die vergangene Influenzasaison endete nach der Definition des RKI in der zehnten Kalenderwoche 2026 und war insbesondere durch Influenza-A(H3N2)-Viren geprägt. Jedoch kann mit sinkenden Temperaturen und mehr Kontakten in Innenräumen die Übertragung von Atemwegsviren noch weiter zunehmen. Regelmäßiges Händewaschen und gründliches Lüften helfen dabei, die Verbreitung von Atemwegsviren zu verringern. Gleichzeitig können ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung das Immunsystem unterstützen. Wer dennoch erkrankt, sollte sich ausreichend Ruhe gönnen, viel trinken und den Körper schonen, damit das Immunsystem die Infektion unterstützen und der Körper sich in Ruhe erholen kann.
(Quellen: RKI)














