
Mehrere Filialen von Subway sind insolvent – und nun kommen weitere Herausforderungen hinzu. Was sich hinter der traurigen Entwicklung verbirgt und welche Geschäfte in Deutschland derzeit betroffen sind.
Zahlreiche Unternehmensinsolvenzen belasten die Wirtschaft. Auch einige Subway-Läden sind inzwischen in einer Krise. Folgende gehören dazu.
Sandwich-Kette hat Konkurrenz bekommen
Hähnchen in einer Teriyaki-Marinade, dazu das Lieblingsbrot, Salat, Käse und Soße: In Deutschland geht der Chicken-Teriyaki-Sub besonders häufig über die Theken. Das belegen Berichte von Branchenmedien. Er gilt demnach als absoluter Favorit bei Genießern und Fans. Wer bewusst auf Fleisch verzichtet, hat heute in vielen Subway-Geschäften auch die Möglichkeit, vegane Optionen zu wählen. Kein Wunder also, dass die Kette zahlreiche Kunden anlockt. Die Konkurrenz durch ähnliche Geschäftskonzepte ist in den vergangenen Jahren jedoch deutlich gestiegen, was den Wettbewerb weiter anregt. Zudem fühlen sich viele Franchisenehmer durch hohe Kosten zunehmend belastet. In Deutschland stecken einige deshalb bereits in der Insolvenz.
Filialen der Kette Subway insolvent: Welche Geschäfte betroffen sind
Ihm blieb offenbar keine andere Wahl: Im Februar 2026 musste Subway-Inhaber Roland Schepp einen Insolvenzantrag einreichen. Von der finanziellen Schieflage, die vor allem auf hohe Kosten für Einkauf und Personal zurückzuführen ist, sind die drei Geschäfte des Franchisenehmers betroffen. Sie stehen in Sigmaringen, Albstadt-Ebingen und Balingen. Die ungewisse Zukunft dürfte auch für die Beschäftigten belastend sein. Grundsätzlich läuft der Betrieb zunächst weiter. Jedoch tut sich derzeit die nächste Herausforderung auf, denn der Standort in Sigmaringen ist aktuell geschlossen.
Schepp hat sich dazu geäußert: Die Schließung habe nicht direkt mit dem Verfahren zu tun, sondern mit Krankheitsfällen. Demnach würden der Subway-Filiale vorübergehend zwei Vollzeitbeschäftigte fehlen. Es ist nicht das erste Insolvenzverfahren, das Subway-Geschäfte in Deutschland betrifft. Bereits 2025 musste die Reisch & Karabayir Wolfsburg GbR einen Antrag in Wolfsburg stellen. Im damaligen Sommer wurde von einer vorübergehenden Schließung zweier Filialen berichtet. Klar ist: Aufgrund der vielen wirtschaftlichen Probleme ist es nicht ausgeschlossen, dass in den kommenden Monaten oder Jahren weitere Franchisenehmer der Kette Subway von einer Insolvenz betroffen sein werden.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion)














