Karlsruher vor Zug gestoßen und erfasst: Syrer weiterhin in U-Haft

Symbolbild Foto: Andreas Arnold/dpa

Karlsruhe-Insider: Ende Juli haben zwei Männer am Bahnhof Waghäusel einen 54 Jahre alten Mann vor einen Zug gestoßen. Das Opfer überlebte mit viel Glück.

Dennoch wirft diese Tat noch weitere Fragen auf.

Derzeit läuft in Frankfurt gerade der Prozess gegen einen Mann, der eine Mutter mit ihrem Kind vor einen einfahrenden Zug stieß. Der acht Jahre alte Junge starb, die Mutter wurde wie durch ein Wunder gerettet.


Ein wenig glimpflicher ging die Tat Ende Juli in Waghäusel ab. Auch hier waren viele Leute von der Brutalität der Verbrecher geschockt. Die beiden Tatverdächtigen, 22 und 25 Jahre alt, sitzen immer noch in Untersuchungshaft.

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Ob und wann Anklage wegen versuchter Tötung erhoben wird, ist bis jetzt noch nicht absehbar. Dafür sind noch zu viele Fragen offen. Die Ermittlungen gehen weiter.

Festzustehen scheint, dass die Brüder am Abend des 28. Juli am Gleis des Waghäuseler Bahnhofs auf ihr Opfer stießen. Es folgte ein Stoß, und der 54 Jahre alte Mann fiel in das Gleisbett. Einer der Täter soll sogar versucht haben, den Mann daran zu hindern, wieder auf den Bahnsteig zu gelangen.

Der Mann wurde vom Zug erfasst und schwer verletzt. Er liegt noch immer im Krankenhaus. Es wird noch mehrere Untersuchungen geben.