Kaufland ändert Kassenregel – „Für alle Kunden direkt spürbar“

Noch sind vor der riesigen Kaufland-Filiale keine Menschen zu sehen. Gerade am Anfang der Woche lockt das Einzelhandelsgeschäft viele Menschen mit besonderen Angeboten an.
Symbolbild © imago/Jan Huebner

Der Supermarkt-Riese Kaufland ändert eine bislang noch geltende Kassenregel, was vielen Kunden nicht gefallen dürfte. Gerade die Betroffenen werden an der Kasse ihren Unmut wohl deutlich kundtun.

Kaufland macht immer wieder mit Neuerungen und Aktionen auf sich aufmerksam. Die neueste Aktion scheint jedoch den wenigsten Kunden zu gefallen. Kaufland ändert nämlich eine bisher gültige Kassenregel.

Kunden bekommen bares Geld beim Einkaufen – „Tolle Aktion“

Bei der Supermarktkette Kaufland hat sich in der letzten Zeit viel getan. Unter anderem arbeitet man am Kundenerlebnis und der Kundenzufriedenheit. Neben der Einführung der SB-Kassen, die das Warten aufs Abkassieren deutlich reduzieren sollen, machte Kaufland auch mit einer anderen Kunden-Aktion jüngst von sich reden. Verbraucher sparen bares Geld, wenn sie zum Beispiel abgelaufene Lebensmittel entdecken oder an den Kassen länger als fünf Minuten warten müssen.

Hintergrund dieser Aktion, die bei den Kunden gut ankommt, sind allerdings unschöne Ereignisse. So fielen einige Filialen des Supermarkt-Riesen in der Vergangenheit negativ auf, als die Kunden verschimmelte Lebensmittel sowie eine tote Maus und Mäusekot fanden. Um dem entgegenzuwirken, halten nun auch die Kunden die Augen auf und bekommen bei Entdeckungen sogar einen Gutschein.

Neueste Maßnahme stößt auf wenig Gegenliebe – „Nur schwer umsetzbar“

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Nun kommt Kaufland jedoch mit einer neuen Maßnahme um die Ecke, die die Kunden nicht sonderlich gut finden. Wir kennen es alle: Von Milch, Getränken oder Tierfutter benötigen wir oft mehrere Artikel auf einmal. Karton- oder kistenweise stapeln wir die benötigten Dinge dann im Einkaufswagen. An der Kasse verständigte man sich bislang mit dem Kassenpersonal ganz einfach. Man gibt eine Flasche oder Dose heraus und sagt:“Davon habe ich noch zehn, zwanzig … weitere im Wagen.“ Ein schneller Blick des Kassierers und er tippte dies in die Kasse ein.

Doch das soll sich nun ändern. Demnach sollen die Kunden in Zukunft alle Artikel auf das Kassenband legen. Diese Maßnahme empfinden die Menschen jedoch als sehr umständlich. Zudem würde so alles länger dauern, da das Personal die Anweisung habe, jeden Artikel einzeln zu scannen. Dem widerspricht der Supermarkt-Riese jedoch. Wenn die Kunden alles aufs Band legen würden, entfalle der zeitschluckende Blick der Kassiererin in den Einkaufswagen, man müsse nicht mehr durchzählen und eintippen, sondern der Scan-Vorgang ginge einfacher. Zu guter Letzt wolle man die Zeit pro Vorgang erfassen. Eine Leistungskontrolle soll dies jedoch laut Supermarkt nicht darstellen.