
Die Öffentlich-Rechtlichen setzen weitere Sparmaßnahmen um, weshalb nun noch mehr TV-Sendungen eingestellt werden müssen. Die Verantwortlichen sehen keinen anderen Weg, damit der Sender weiterhin wettbewerbsfähig bleibt.
Die Sparmaßnahmen ziehen weitere Kreise und treffen jetzt TV-Sendungen, die eingestellt werden müssen. Hunderte Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das findet keiner fair.
Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr: „Aber der scheffelt Millionen“
Im Dezember 2025 wurde bekannt, dass beim Sender RTL ca. 600 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Die meisten davon arbeiten im Redaktionsteam und denken sich jeden Tag für die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands spannende Beiträge aus. Doch damit dürfte für viele bald Schluss sein, denn RTL hatte angekündigt, die Arbeitsplätze sozialverträglich und respektvoll abzubauen. Man bleibt mit den Mitarbeitern in Kontakt, die Gespräche begannen am 7. Januar.
Dieser Schritt löste große Empörung aus. Denn während Hunderte Arbeitsplätze abgebaut werden, bekommt Stefan Raab für seine Sendungen Millionen hinterhergeworfen, so die allgemeine Meinung. Dabei bleiben die Quoten seiner beiden Sendungen weit hinter den Erwartungen zurück. RTL reagierte inzwischen und begründet diesen Schritt damit, dass man wettbewerbsfähig bleiben wolle und damit auch die Strukturen im Sender anpassen müsse. Verstanden hat das wohl trotzdem niemand.
TV-Sendungen werden eingestellt: „Es bleibt uns nichts anderes übrig“
Trotz allem Protest gehen die Sparmaßnahmen weiter, denn RTL hat zu viel in seinen Streamingdienst RTL+ gesteckt. Genau das sei eben die Zukunft, was ca. 6,6 Millionen Abonnenten bestätigen würden. Deshalb müssen einige weitere TV-Sendungen nun gehen, die bei den Zuschauern durchaus beliebt galten.
Dies trifft in erster Linie die Sendungen „Prominent“ und „Gala“. Bekannte Gesichter führten durch diese beiden Formate und handelten von Prominenten und anderen gefragten und weniger gefragten Persönlichkeiten. Damit ist jedoch Schluss. Diese Themen sollen zukünftig in der Serie „Exclusiv“ zusammengefasst werden. Am 17. Januar startet bereits die erste Folge. Zudem sollen die morgendlichen Sendungen „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“ abgeschafft werden. Ab Frühjahr dieses Jahres gibt es dann für RTL und ntv eine gemeinsame Nachrichtensendung zwischen sechs und neun Uhr morgens.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














