
Viele Menschen tragen sie einfach so in ihrem Geldbeutel mit sich herum. Seltene Euromünzen haben vor allem bei Sammlern einen sehr hohen Wert. Diese zahlen für eine einzelne Münze mitunter Unsummen.
Mit etwas Glück tragt ihr vielleicht auch einen kleinen Schatz mit euch herum. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass eine der seltensten Euromünzen in eurem Geldbeutel landet, ist dann doch sehr gering. Sie hat einen unschätzbaren Wert.
Europäische Zentralbank packt aus: Münzen sind besonders selten
In Deutschland gibt es viele Menschen, die Euromünzen sammeln. Die meisten von ihnen sind Experten auf diesem Gebiet und bereit, für seltene Exemplare mitunter viel Geld auszugeben. Die gängigen Online-Plattformen für gebrauchte Produkte bieten immer wieder eine gute Orientierung für den aktuellen Sammlerwert der Münzen. Außerdem finden in ganz Deutschland Münzmessen statt. Hier treffen sich erfahrene Sammler und Händler, um sich auszutauschen und die eine oder andere kostbare Münze zu erwerben.
Während sich in vielen deutschen Portemonnaies vor allem Euro-Stücke häufen und die Geldbeutel immer schwerer werden, gibt es laut der Europäischen Zentralbank auch äußerst seltene Münzen. Diese sind allerdings deutlich weniger im Umlauf. Es dominiert das Ein-Cent-Geldstück. Am wenigsten verbreitet sind die 0,50-Euro-Münzen, die wohl immer wieder knapp sind. Dennoch befinden sich sage und schreibe acht Millionen davon im Umlauf.
Aktuelle Auflagen: Wertvolle und seltene Münzen in Deutschland
Unter den Münzen gibt es immer wieder Sonderausgaben wie die 2-Euro-Münze „Grace Kelly“ aus dem Jahr 2007, die einen Wert von 3.000 Euro hat. Die Auflage dieser Münze beträgt 20.001 Exemplare. Ebenso wertvoll ist die 2-Euro-Münze aus Monaco zum 800-jährigen Schlossbau auf den Feldern von Monaco aus dem Jahr 2015 mit einem Sammlerwert von 2.300 Euro.
Wertvolle Münzen müssen also nicht alt sein, sie müssen nur besonders selten sein. Eine ganz normale 50-Cent-Münze wird aber dennoch keinen Sammlerwert erzielen, auch wenn sie im Portemonnaie immer wieder knapp ist.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Europäische Zentralbank)














