
Nun ist es gewiss: ARD und ZDF müssen wohl doch weiter sparen. Die Öffentlich-Rechtlichen klagen schon länger über fehlende Gelder und kündigten bereits enorme Sparmaßnahmen an.
Schon relativ bald werden die Menschen in Deutschland wohl den Ernst der Lage spüren. Schon vor Monaten hatten sie es angekündigt. Nun werden wohl bald Taten folgen: ARD und ZDF müssen weiterhin sparen.
Die Fronten sind verhärtet: GEZ will mehr Geld, Bürger stellen sich quer
Derzeit bezahlt man in Deutschland 18,36 Euro als GEZ-Gebühr. Da schon vor Jahren viele Bürgerinnen und Bürger klagten, musste sich das Bundesverfassungsgericht mit der Frage beschäftigen, ob die GEZ-Gebühr überhaupt verfassungsgemäß ist. Im Juli 2018 fiel die Entscheidung: Ja, sie ist mit der Verfassung vereinbar und darf daher generell erhoben werden.
Immer wieder beklagen die Öffentlich-Rechtlichen jedoch, dass sie zu wenig Einnahmen haben und man daher die Gebühr eigentlich erhöhen müsste. Die Kosten seien auch gestiegen, und diese müssten gedeckt werden können. Eine beauftragte Kommission rechnete ebenfalls aus, dass höhere Beiträge nötig wären. Doch die Länder lehnten ab, weshalb die Öffentlich-Rechtlichen im November letzten Jahres vor das Bundesverwaltungsgericht zogen.
ARD und ZDF müssen weiterhin sparen: „Läuft anders als geplant“
Ende dieses Jahres stehen die Pläne von ARD und ZDF für das kommende Jahr. Diese werden jetzt jedoch gekreuzt. Denn eigentlich sollte das Bundesverwaltungsgericht noch in diesem Jahr eine Entscheidung bezüglich der Erhöhung treffen. Die Kammer vertagt sich jedoch auf das nächste Jahr.
Damit steht für ARD und ZDF fest: Sie müssen weiterhin Sparmaßnahmen ergreifen. Obwohl die Länder behaupten, dass es einen Überschuss von einer halben Milliarde Euro gebe, verneinen die Öffentlich-Rechtlichen dies. Sie wollen nun die nächsten Sparmaßnahmen umsetzen. Die Bürgerinnen und Bürger werden dies wohl spätestens im nächsten Jahr deutlich zu spüren bekommen. Demnach wird es wohl keine Filme mehr mit hohem Aufwand geben. Neue Folgen von Serien kommen später und nicht mehr in der gewohnten Häufigkeit. Zudem geht man davon aus, dass Programme und Sender gekürzt bzw. gestrichen werden.














