Kinderbetreuung mit Au-pair: Die ganze Welt in den eigenen vier Wänden

Foto: aupairworld

Verzweifeln Sie manchmal an all den parallelen Terminen Ihrer Familie? Passen die Betreuungszeiten von Kindergarten oder Schule einfach nicht zu Ihren Arbeitszeiten?

Dann denken Sie doch mal über ein Au-pair nach. Susanne L., dreifache Mutter aus der
Südpfalz, hat damit beste Erfahrungen gemacht – und zwar so gute, dass sie im Laufe der
Jahre 23 Au-pairs aus 16 Ländern bei sich hatte.

Fast alle hat die Familie über die Website www.AuPairWorld.com/de gefunden.
AuPairWorld bringt seit fast 20 Jahren Au-pairs und Gasfamilien aus aller Welt zusammen
– einfach, schnell und sicher.

Die Plattform basiert auf dem Prinzip der Selbstvermittlung: Gastfamilien und Au-pairs legen Profile an, erhalten auf Basis ihrer Präferenzen Vorschläge und können dann in direkten Kontakt miteinander treten, um sich kennen zu lernen. Am Ende entscheiden Gastfamilie und Au-pair, wer am besten zu ihnen passt.

„Wir waren quasi von Anfang an mit dabei, kaum dass die Seite online ging“, erzählt
Gastmutter Susanne. „Und natürlich habe ich im Laufe der Jahre immer mal wieder bei
anderen geschaut. Aber am Ende habe ich mich doch immer wieder dafür entschieden,
Gastfamilie über AuPairWorld zu werden.“

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Mehr als Kinderbetreuung
Au-pairs waren für die Familie immer mehr als „nur“ Kinderbetreuung: „Betreuung
brauchten wir vor allem in den Randzeiten, wenn Schule und Kindergarten endeten, wir
aber noch bei der Arbeit waren. Und natürlich die Flexibilität, wenn mal ein Kind krank war.
Allerdings haben wir ausdrücklich in unserem Profiltext geschrieben, dass unser Au-pair
Teil der Familie ist – und wir einen Teil der Freizeit gemeinsam verbringen. Schließlich
wollten wir immer auch möglichst viel über das Heimatland unseres Au-pairs erfahren“.
Das habe auch in den allermeisten Fällen funktioniert. Vielleicht ein Grund: Die Familie ist
offen für vieles. „Wir hatten Mädchen ebenso wie Jungen, mit ganz unterschiedlichen
Hintergründen, Begabungen und Vorlieben. Am wichtigsten ist mir Ehrlichkeit.

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Und ein guter Draht zu den Kindern. Dafür haben wir vieles andere toleriert“. Noch heute ist die Familie mit fast allen Au-pairs zumindest in losem Kontakt.

Grundregeln und richtige Vorbereitung
Doch bei aller Offenheit und Toleranz – ein paar Grundregeln braucht das
Zusammenleben! „Unser Au-pair- Merkblatt ist im Laufe der Jahre immer ausführlicher
geworden“, erzählt Gastmutter Susanne. „Mit jedem Au-pair kamen neue Aspekte hinzu.
Unsere Au-pairs fanden das immer sehr hilfreich“.

Genauso gewachsen ist auch das Profil, mit dem sich die Familie auf aupairworld.com
interessierten Au-pairs vorstellt. „Man lernt ja immer dazu, worauf es ankommt, und ich
denke mir, je ausführlicher, desto besser.“

Und wie haben die Kinder den ständigen Wechsel erlebt? „Wir haben ihnen von Anfang an
erklärt, dass da jemand kommt, der sich mit um sie kümmert, der aber nach einer
bestimmten Zeit auch wieder gehen wird“, erklärt Susanne. „Insgesamt gab es nie größere
Probleme, auch wenn wir natürlich ab und an ein bisschen mehr vermitteln mussten.“

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Englisch spielend gelernt
Da die Familie seit 2008 immer englischsprachige Au-pairs hatte, können alle drei Kinder
Englisch mindestens sehr gut verstehen – die Große spricht es auch fließend und der
Kleine kann sprechen, sobald seine Mutter nicht anwesend ist. „Ein Schlitzohr“,
kommentiert Susanne lachend. Damit die Englisch-Kenntnisse nicht verloren gehen,
überlegt sie auch, in den nächsten Sommerferien ein Sommer-Au-pair zu engagieren.

„Für richtige Au-pairs sind die Kinder jetzt zu groß, das lohnt sich nicht mehr“, erklärt sie und man hört echtes Bedauern in ihrer Stimme. „Au-pair ist für mich einfach die beste ergänzende Kinderbetreuung überhaupt, ich würde es immer wieder so machen“.