Klinikum setzt Wunderwaffe gegen Krebs ein – Deutschlandweit einzigartig

Mitarbeiter beim MRT
Wunderwaffe gegen Krebs im Einsatz.

Krebs ist eine tückische Krankheit, die jeden treffen kann. Die Erkrankten leiden oftmals sehr stark unter den Behandlungen. Eine neue Technik soll hier als Wunderwaffe gegen Krebs helfen können.

Im Stuttgarter Klinikum wird eine Technik eingesetzt, die als Wunderwaffe gegen Krebs gilt. Dabei arbeiten Radioonkologen, Medizinisch-technisches Personal und Medizinphysiker zusammen.

Einzigartiges Gerät für die Krebsbehandlung in Stuttgart eingesetzt

Das verwendete Gerät ist in Deutschland einzigartig. Außerdem wird es gezielt bei der Krebsbehandlung eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein innovatives Bestrahlungsgerät. Die Vorteile liegen dabei vor allem im Bezug auf die behandelnden Patienten.

Eine Strahlenbehandlung ist ein häufig gewähltes Mittel im Kampf gegen eine Krebserkrankung. Leider ist diese Maßnahme nicht frei von Nebenwirkungen. Diese können unter anderem sogar sehr stark ausfallen. Mittels der neuen Technik soll sich dies aber ändern lassen.

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Gegen Krebs: Strahlen sollen helfen

Jährlich erkranken ca. eine halbe Million Menschen an Krebs. Die Forschung zur Bekämpfung dieser Krankheit schreitet immer weiter voran. Unerlässlich werden an neuen Methoden geforscht. Biontech, zum Beispiel will einen Impfstoff gegen Krebs entwickeln. In Stuttgart wird derzeit eine besonders schonende Strahlentherapie eingesetzt.

Durch die moderne Technik sei es möglich, die starken Nebenwirkungen, welche mit einer Strahlenbehandlung einher gehen, milder ausfallen können. Das auserkorene Ziel der Forscher ist es, dass der Krebs in Zukunft besiegt werden kann. Das Gerät, welches im Stuttgarter Klinikum eingesetzt wird, ist ein Bestrahlungsgerät, welches mit einem Computertomografen kombiniert ist.

Präzise Behandlungen möglich

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Durch die Technik ist es möglich, während der Behandlung Tumore an angebundenen Monitor besser und konkreter sichtbar zu machen. Damit sei es möglich, „den Patienten so zu bestrahlen, wie wir das geplant haben“, erklärte Marc Münter, der ärztliche Direktor der Strahlentherapie im Klinikum Stuttgart.

Dabei müssen die Patienten lediglich zwischen drei und fünf Minuten die Röhre des Bestrahlungsgerätes. Es wird eine genauere Bestrahlung ermöglicht. Dabei können die Dosen höher eingesetzt werden. Dadurch wird gleichzeitig das gesunde Gewebe geschont.

Auch auf Veränderungen der Tumore kann so effizient reagiert werden. „Der Tumor kann kleiner werden, gewisse Strukturen können anders gefüllt sein. Und durch diese spezielle Form der Strahlentherapie können wir jeden Tag ganz exakt das Bestrahlungsvolumen anpassen“ , erklärte Marc Münter. Dies macht wirklich Hoffnungen im Bereich der Krebsbehandlung.