
Mit knapp 900 Euro gibt es in Deutschland nun einen weiteren, hohen Zuschuss für Millionen Menschen. Diese brauchen das Geld dringend und spüren die Entlastung deutlich in der eigenen Haushaltskasse.
Ein Zuschuss von knapp 900 Euro soll Millionen Menschen das Leben deutlich erleichtern. Die Betroffenen haben es sowieso schon nicht leicht und sollen dadurch finanziell entlastet werden.
Mehr als nur die Gesundheit: Millionen Menschen verzweifeln an den Finanzen
Millionen Menschen in Deutschland fehlt das wichtigste Gut: eine gute Gesundheit. Rund fünf Millionen Bürger müssen gepflegt werden, da sie ihren Alltag nicht mehr alleine meistern können. An ein geregeltes Arbeitsleben oder an eine andere finanzielle Absicherung ist da gar nicht zu denken. Deshalb bekommen die Betroffenen, je nach Pflegegrad Geld aus der Pflegekasse. Dieses darf auf keinerlei Einkommen oder Sozialleistungen angerechnet werden und steht den Menschen damit für zusätzliche notwendige Ausgaben zur Verfügung. Hinzu kommt der Entlastungsbetrag von 135 Euro. Im Gegensatz zum Pflegegeld muss man bei diesem Betrag der Krankenkasse nachweisen, wofür man das Geld verbraucht hat. Mit der sogenannten Verhinderungspflege gibt es noch einmal Geld, wenn die sonst pflegende Person im Urlaub oder krank ist. Wer jedoch einen Pflegegrad besitzt, weiß, dass man Ausgaben hat, die gesunde Menschen nicht haben. Diese können die finanzielle Lage verschärfen.
Knapp 900 Euro: Dafür ist der Zuschuss gedacht
Nun gibt es mit knapp 900 Euro einen weiteren Zuschuss, der den Betroffenen zusteht. Dieses Extra-Geld ist keine neue Idee und betrug bislang 23 Euro pro Monat. Mit Beginn dieses Jahres erhöhte sich der Betrag auf 40 Euro monatlich. Dieser soll dafür sorgen, dass Angehörige, pflegende Personen, aber auch Pflegedienste vermehrt auf digitale Apps und Web-Dienste setzen. Für einen ambulanten Pflegedienst gibt es noch einmal 30 Euro dazu. Zusammen ergibt sich damit ein monatlicher Zuschuss von 70 Euro, der im Jahr schon 840 Euro ausmacht.
Doch mit diesem Zuschuss gibt es ein wichtiges Problem: Damit man diesen Zuschuss erhält, müssen die genutzten Apps und Web-Dienste zugelassen worden sein. Sie müssen einen echten Mehrwert für die Pflege im Alltag darstellen. Bislang hat jedoch die Zulassung keine einzige Anwendung geschafft. Damit können die Pflegebedürftigen diesen Extra-Betrag noch gar nicht abrufen. Er exisitiert momentan also nur auf dem Papier. Es bleibt abzuwarten, wann die Bürger dann auch in der Praxis etwas von dem Zuschuss haben.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














