Kohle: 300-Euro-Zuschuss wird von Krankenkassen freigegeben

Die Hand eines Mannes hält mehrere Geldscheine hoch. Darunter sind ein 50-Euro-Schein, ein 100-Euro-Schein und ein 200-Euro-Schein. Dahinter sind eine weiße Wand und ein brauner Boden zu sehen.
Symbolbild © imago/Guido Schiefer

Einige Menschen können einen Zuschuss von bis zu 300 Euro von ihren Krankenkassen erhalten. Damit es mit der Zusatzleistung klappt, muss man jedoch bestimmte Dinge beachten und einen entsprechenden Antrag stellen.

Die meisten Krankenkassen werben heutzutage mit Bonusleistungen für ihre Versicherten. Nun jedoch gibt es einen Zuschuss von bis zu 300 Euro, den offenbar kaum jemand kennt. Wir klären auf.

Bonusleistungen von den Krankenkassen: Damit werben die Versicherungen

Natürlich ist es immer noch ein gewaltiger Unterschied, ob man privat oder gesetzlich versichert ist. Inzwischen werben viele Krankenkassen mit Leistungen, die sie den Versicherten auszahlen. Die meisten kennen zum Beispiel die versicherungseigenen Bonusprogramme. Dabei gibt es für verschiedene Untersuchungen wie beispielsweise die Zahnreinigung Zuschüsse. Wer bestimmte Untersuchungen regelmäßig machen lässt, kann je nach Krankenkasse Punkte sammeln. Wer am Ende genug hat, bekommt im neuen Jahr Geld ausgezahlt. Während die Versicherten von solchen Programmen in der Regel wissen und diese auch in Anspruch nehmen, gibt es jedoch einen Zuschuss, den kaum jemand kennt.

300-Euro-Zuschuss von der Krankenkasse: So geht’s

Wer es richtig anstellt und weiß, wie die Anträge funktionieren, bekommt von seiner Krankenkasse sogar einen Zuschuss zu seinem Urlaub. Damit ist natürlich nicht ein zweiwöchiger Urlaub in der Karibik oder Mallorca gemeint. Die Krankenkasse bezuschusst sogenannte Präventionskurse. Dabei handelt es sich um Gesundheitskurse in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Suchtprävention und Stressbewältigung. Das kann zum Beispiel ein Yoga-Kurs oder eine Ernährungsberatung sein. Der Kurs kann dabei an einem Urlaubsort oder zu Hause stattfinden. Die Bedingung ist lediglich, dass er von der „Zentralen Prüfstelle Prävention“ (kurz: ZPP) geprüft und zertifiziert worden ist.

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Wie erhält man nun den Zuschuss? Man wählt einen entsprechend zertifizierten Kurs aus, bucht und bezahlt ihn. Die Mindestteilnahme-Quote, die in der Regel bei 80 Prozent liegt, muss erfüllt sein. Anschließend erhält man die Teilnahmebescheinigung vom Anbieter und reicht diese zusammen mit der Rechnung bei der Krankenkasse ein. Dann erhält man den Zuschuss. Dieser beträgt zwischen 150 und 300 Euro, je nachdem, bei welcher Krankenkasse man ist.

(Quellen: Techniker Krankenkasse, BARMER, DAK, IKK classic, Knappschaft, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)