Kostenlose Geldpakete: Bürger kriegen „Geld“ von Bundesbank

Nahaufnahme von verschiedenen Geldscheinen. Es handelt sich um mehrere frisch gedruckte Euroscheine, die fächerförmig zusammenliegen, darunter ein 50-Euro-Schein und ein 100-Euro-Schein in der Mitte.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Von dieser Aktion hat wohl kaum jemand gehört. Aber tatsächlich verteilt die Bundesbank kostenlose Geldpakete an interessierte Bürger. Dafür muss man nur eine Kleinigkeit tun und hält das Paket schon bald in den Händen.

Eine kurze Bestellaufgabe reicht, und schon kann man sich bald über Geld freuen. Denn die Bundesbank verschenkt kostenlose Geldpakete an die Bürger. Dies soll einem ganz bestimmten Zweck dienen.

Von klein auf bekannt: „Haben trotzdem hohen Bedarf“

Wer Kinder hat, kommt irgendwann in die Phase, in der es zu Weihnachten oder zum Geburtstag einen kleinen Kaufmannsladen als Geschenk gibt. Zum einen dient dies dem Interesse der Kleinen, denn sie entwickeln spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten eine Vorliebe dafür, Einkaufen zu spielen. Zum anderen kann man so auch den Umgang mit Geld an den Nachwuchs weitergeben. Denn in jedem Spielzeugladen und in Discountern gibt es Spielgeld in Scheinen und Münzen.

Dennoch zeigen Auswertungen, dass Kinder und Jugendliche heutzutage immer weniger mit Geld umgehen können. Die Fähigkeit des Kopfrechnens lässt nach, und kaum ein Kind rechnet vorher aus, ob das Geld für die Artikel auf dem Kassenband überhaupt ausreicht. Oftmals müssen sie einige Teile wieder zurücklegen. Deshalb sehen Pädagogen einen hohen Bedarf daran, den Kindern den Umgang mit Geld nahezubringen.

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Bundesbank verschenkt kostenlose Geldpakete: Das steckt wirklich dahinter

Die Bundesbank erkennt die Notwendigkeit und verschenkt daher kostenlose Geldpakete. Dabei handelt es sich jedoch nicht um richtiges Geld, sondern um gedrucktes Papiergeld, das jedoch aussieht wie die richtigen Euro-Scheine. 646,56 Euro gibt es als Geld zum Spielen und Rechnen. Die Scheine zeigen einen Gesamtwert von 600 Euro, die Münzen von 46,56 Euro. Zielgruppe sind Kinder in der Grundschule. Sie sollen auf diese Weise den Umgang mit Geld lernen. Außerdem gibt es ein Poster, auf dem alle 20 Länder, in denen der Euro als Währung gilt, abgebildet sind.

Aber nicht nur Grundschulen können dieses Geldpaket erhalten. Auch Privatpersonen können ein solches Heft mit den Scheinen und dem Poster kostenlos bestellen. Letzteres gibt es auch online als PDF-Format auf der Seite der Bundesbank. So kann man sich das Dokument auch ohne eine Bestellung ansehen.

(Quellen: Deutsche Bundesbank, dpa)