Kraftwerk-Sensation: Strom rund um die Uhr ganz ohne Sonne

Blick von oben auf ein Heizkraftwerk. Im Vordergrund sind Eisenbahngleise zu sehen. Das Werk ist von Bäumen umgeben. Im Hintergrund stehen Büro- und Wohngebäude sowie weitere Gebäude.
Symbolbild © imago/Sven Simon

Eine echte Sensation macht gerade die Runde: Dieses Kraftwerk ist so konzipiert, dass es ohne Sonne rund um die Uhr Strom produzieren kann. Diese Unabhängigkeit vom Wetter könnte bahnbrechend für unsere Zukunft auf der Erde sein.

Mit diesem Kraftwerk dürfte sich wohl ein großes Problem lösen, denn es produziert ganz ohne Sonne rund um die Uhr Strom. Dadurch ist der zur Verfügung stehende Strom nicht mehr von den Wetterbedingungen abhängig.

Energiewende nimmt wieder Fahrt auf: Probleme sollen gelöst werden

Die Idee, umweltfreundliche Energiequellen zu nutzen und sich auf das zu verlassen, was die Natur uns zur Verfügung stellt, hat inzwischen viel Anklang gefunden. Immer mehr Menschen lassen sich beispielsweise Solar-Panele aufs eigene Dach installieren. Scheint die Sonne, erzeugt man so umweltfreundlich Strom. Das Problem ist jedoch, dass solche Anlagen trotz staatlicher Förderungen sehr teuer sind und sich viele diese alternative Energiequelle nicht leisten können.

Die Lösung: Discounter wie Lidl beispielsweise bieten sogenannte Balkon-Kraftwerke an. Auch wenn diese nicht dasselbe leisten wie die großen Brüder, sorgt diese Möglichkeit bei den Verbrauchern für Begeisterung. Ein grundlegendes Problem bleibt jedoch auch hier bestehen: Wenn die Sonne nicht genug scheint, gibt es auch keinen Strom. Dies gilt auch für Windräder. Fehlt der Wind, gibt es keine Energie.

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Strom rund um die Uhr ganz ohne Sonne: Neues Kraftwerk-Projekt sorgt für Begeisterung

Unabhängig von Sonne und Wind Strom zu produzieren – daran arbeiten bereits mehrere Wissenschaftler. Nun ist einer Firma aus den USA wohl ein Durchbruch gelungen. Die Lösung: Das Geothermie-Kraftwerk in Oregon. Dieses nutzt Gestein, das Temperaturen weit über 300 Grad Celsius erzeugt und sich tief in der Erde befindet. Zur Erzeugung des Stroms bedarf es dabei nur weniger Bohrungen. Zudem steht die Hitze ständig zur Verfügung. Das Projekt ist unter dem Namen „Obsidian“ bekannt und wird von dem Unternehmen „Quaise Energy“ geführt. Mit nur wenigen Bohrungen könne man eine mittelgroße Stadt rund um die Uhr mit Strom versorgen – und das ohne einen einzigen Sonnenstrahl.

Die erste Anlage befinde sich laut Angaben des Unternehmens bereits im Bau und soll ab 2030 Strom liefern. Für die Zukunft plant das Unternehmen weitaus größere Anlagen zu bauen. Derzeit arbeite man mit Temperaturen um die 315 Grad. Die aktuell gewonnenen Erkenntnisse will man dann für höhere Temperaturen verwenden und auf diese Weise noch mehr Strom erzeugen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Quaise Energy, Stanford University, SmartUp News)