Die Energiekrise verschont niemanden. Auch die Weihnachtsmärkte nicht. Viele schließen deswegen früher. Sie müssen Energie sparen.
Auch NRW zieht in diesem Jahr seine Konsequenzen in der Energiekrise. Viele Weihnachtsmärkte schließen früher. So reduziert das Land die Beleuchtungskosten und spart Energie.
Viele Städte verzichten
Auch in diesem Jahr gibt es viele Einschränkungen. Diesmal nicht wegen Corona, sondern wegen der Energiekrise. So verzichtet die Stadt Essen während des Weihnachtsmarktes und den zeitlich stattfindenden Lichtwochen in der Innenstadt auf einige Lichtelemente und Dekorationen. „So sparen wir Ressourcen und gut 20 Prozent Energie“. Dies sagt ein Sprecher von Essen Marketing.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf schränkt sich besonders stark ein. Sie beleuchtet nur noch von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Somit reduziert sich die Beleuchtungszeit von 15 auf 5 Stunden pro Tag.
Auch Bielefeld und Münster ändern einiges. Die Weihnachtsmärkte verkürzen die Öffnungszeiten. In Bielefeld öffnet der Markt täglich um 12:00 Uhr. Eine Stunde später als bisher. In Münster plant man dies montags bis donnerstags.
Es gibt weitere Einschränkungen
So verzichten die Weihnachtsmärkte tagsüber weitgehend auf Schmuckbeleuchtung. Zudem diskutiert man über weitere Energiesparmöglichkeiten. Es soll etwa ein Kühlfahrzeug durch mehrere Marktaufsteller genutzt werden. Die Städte verzichten außerdem auf einzelne energieintensive Angebote wie ein großer beleuchteter Weihnachtsbaum und eine Eisbahn.
Auch die Einkaufstraßen bleiben dunkler. Aachen etwa, schalten die Beleuchtung lediglich von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr ein. In Aachen und den anderen Städten in NRW freut man sich trotzdem auf atmosphärische Weihnachtsmärkte.















