
Auf diese Nachricht reagieren Kunden mit Entsetzen: Ein Weihnachtsmarkt verbietet tatsächlich an den Ständen die Zahlung mit Bargeld. Dahinter stecken Gründe, die wohl nur die wenigsten nachvollziehen können.
Nun ist diese Regelung tatsächlich auch schon in der Vorweihnachtszeit angekommen: Ein Weihnachtsmarkt verbietet tatsächlich an den Ständen die Bezahlung mit Bargeld. Nicht nur die Besucher zeigen sich entsetzt.
Nur Bargeld gehört der Vergangenheit an: Zukünftig mit digitalen Methoden bezahlen
Es gab Zeiten, da konnte man auf den Weihnachtsmärkten nur mit Bargeld bezahlen. Die Möglichkeit zur Kartenzahlung mit einem entsprechenden Gerät fand nur nach und nach Eingang in die Stände auf den Märkten. Viele bieten weiterhin nur die Barzahlung an. Und wer kommt schon auf die Idee, seinen Crêpe oder seinen Glühwein mit Karte zahlen zu wollen. Doch auf einem Weihnachtsmarkt darf man nur noch mit dem Smartphone oder der EC-Karte bezahlen. Und es kommt noch schlimmer: Wenn ein Stand trotzdem Bargeld annimmt, muss der Betreiber mit einem Bußgeld rechnen.
Weihnachtsmarkt verbietet Bargeld an Ständen: Das steckt dahinter
Das Verbot der Barzahlung an den Ständen trifft ausgerechnet einen sehr berühmten Weihnachtsmarkt: Den Polarzauber in Zürich. Hier dürfen die Kunden nicht nur nicht mit Bargeld zahlen. Die Stand-Betreiber dürfen auch keines annehmen. Tun sie dies trotzdem, müssen sie mit einem Bußgeld von umgerechnet 541 Euro rechnen. Erlaubt sind nur digitale Zahlmethoden. Der Veranstalter des großen Züricher Weihnachtsmarktes in der Schweiz weist die Kunden und die Standbetreiber bereits jetzt schon auf das Bargeld-Verbot hin.
Aber wieso darf man nicht mit Bargeld zahlen? Der Veranstalter nennt dafür gleich mehrere Gründe. Zum einen erhöhe die Mitführung von Bargeld die Anzahl der Diebstähle. Die Marktbesucher sollen sich so sicherer fühlen. Bei einer solchen Größe einer Veranstaltung sei die Sicherheit das A und O. Doch nicht nur die Besucher zeigen sich enttäuscht. Auch die Standbetreiber sind mehr als unzufrieden. Die Hälfte ihrer Kunden würden bar bezahlen. Sie fürchten einen massiven Umsatzeinbruch.
(Quellen: Weihnachtsmarkt Zürich)














