Laut Meteorologen: Jahrhundertregen im Sommer in Deutschland

Straße überflutet mit Autos
Symbolbild © istockphoto/Nadya So

Das geht in die Geschichtsbücher ein, das gab es seit der Sturmflut nicht mehr – In Deutschland hat es in diesem Juli deutlich mehr geregnet als üblich.

In diesem Monat fielen bundesweit im Mittel rund 110 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag nach der ersten Auswertung seiner rund 2000 Messstationen meldete.

Das seien knapp 40 Prozent mehr als im Schnitt der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Plus bei fast 25 Prozent.

Der Regen zwischen Kölner Bucht und Eifel Mitte Juli war derart heftig, «dass dieser als «Jahrhundertregen» in die meteorologischen Geschichtsbücher eingegangen ist», bilanzierte der DWD.

Lesen Sie auch
Einmalig: Startup erfindet neues Produkt gegen "Vergewaltigungen"

Die verheerenden Fluten waren laut DWD «eine der für Deutschland folgenreichsten Naturkatastrophen seit der Sturmflut 1962». /dpa