Leere Regale: Drogerie Rossmann gehen die Produkte aus

Leere Regale in Geschäften wegen Lieferengpässen
Symbolbild Foto: BlueBreezeWiki, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Derzeit finden Kunden aufgrund fehlender Produkte in vielen Geschäften leere Regale vor. Die Gründe dafür sind bekannt, aber lassen sich nicht so einfach beheben. Die Leerstände werden deshalb wohl noch andauern.

Leere Regale und fehlende Produkte in den Supermärkten und Drogerien sind derzeit keine Seltenheit. Das sind die Hintergründe.

Wieder leere Regale

Für Kunden, die bei ihrem Einkauf gezielt nach bestimmten Produkten suchen, sind leere Regale ärgerlich. Derzeit zeigt sich allerdings in vielen Supermärkten, Discountern und auch Drogerien genau dieses Bild. Die Gründe dafür sind ein altbekanntes Problem, das Deutschland bereits seit mehreren Monaten beschäftigt.

Bei zahlreichen deutschen Händlern, welche der RTG Gruppe angehören, soll es in Kürze erneut zu leeren Regalflächen kommen. Der Grund für die fehlenden Produkte seien anhaltende Preisstreitigkeiten zwischen dem Hersteller Nestlé und der RTG Gruppe, heißt es. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem der Discounter Netto Nord und die Drogerie Rossmann.

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Markenartikel werden Mangelware

Die Marken Thomy und Maggi sowie Produkte aus dem Bereich Tiernahrung, Kaffee, Pizza, aber auch Naschwaren sind in vielen Läden bereits vergriffen. Und Nachschub soll erst einmal nicht in Sicht sein. Tatsächlich könnten die betroffenen Produkte sogar komplett aus den Geschäften verschwinden, wenn sich die strittigen Parteien nicht einigen können.

Die Streitereien um die Preise zwischen der RTG Gruppe und dem Großhersteller Nestlé sollen sich schon seit einigen Wochen hinziehen, heißt es. Vonseiten der Hersteller werden höhere Preisaufschläge gefordert, die von der Händlergruppe jedoch offenbar nicht akzeptiert werden. Nestlé versucht nun offenbar, die Händler mit einem Lieferstopp zum Einlenken zu bewegen.

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Kein Einzelfall

Bevor es zu den Streitigkeiten mit Nestlé kam, soll sich die RTG Gruppe auch in Preisdiskussionen mit Herstellern wie Danone, Unilever oder Mondelez befunden haben. Offenbar konnten sich die Parteien mittlerweile allerdings einigen.

Wie lange die Kunden noch leere Regale in den betreffenden Märkten vorfinden werden, ist derzeit noch nicht abschätzbar. Eine Entspannung der Situation könnte es erst geben, wenn eine Einigung erzielt ist.