Mallorca: Diese Strandregeln können bis zu 3.000 Euro kosten

Ein Tag am Strand. Der Sand ist beinahe weiß und gesäumt von Liegen mit Sonnenschirmen und Menschen darunter. Das Meerwasser und der Himmel sind strahlend blau und im Hintergrund erkennt man eine malerische Landschaft. Dies ist eine beliebte Urlaubsinsel der Deutschen.
Symbolbild © istockphoto/xavierarnau

Bußgelder von bis zu 3.000 Euro verhängt Mallorca, wenn man sich an diese Strandregeln nicht hält. Inzwischen haben die Behörden auf der Insel die Nase voll von dem Benehmen der Touristen.

Mallorca will sich die Exzesse der Menschen vor Ort einfach nicht mehr bieten lassen und verhängt nun Bußgelder von bis zu 3.000 Euro, wenn man sich nicht an die vorgegebenen Strandregeln hält.

Eines der beliebtesten Urlaubsziele zieht die Reißleine – es sind einfach zu viele

Mallorca verzeichnet jährlich rund 13 bis 14 Millionen Touristen. Rechnet man alle Inseln der Balearen (zu denen auch Ibiza, Menorca und Formentera gehören) zusammen, liegt die Zahl bei rund 15 bis über 17 Millionen Besuchern pro Jahr. Die Deutschen stellen traditionell die größte Gruppe der Reisenden dar. Jährlich verbringen etwa 3,4 bis 4,5 Millionen Deutsche ihren Urlaub auf Mallorca. Das entspricht fast einem Drittel aller Inselgäste. 

Die Insel hat nicht einmal eine Million feste Einwohner. Deshalb richten die Scharen von Touristen mehr Schaden an als die Bewohner selbst. Inzwischen hat Mallorca deshalb die Nase voll und verhängt saftige Strafen, wenn man sich an bestimmte Regeln nicht hält.

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Strandregeln können bis zu 3.000 Euro kosten: Das müssen Touristen beachten

Ein immer wiederkehrendes Ärgernis sind betrunkene Touristen, die die Musik laut aufdrehen und auch spät in der Nacht einfach kein Ende finden. Wer bei einem solchen Gelage erwischt wird, muss nun bis zu 1.500 Euro zahlen. Immer wieder werden auch Urlauber erwischt, die einfach urinieren, wo sie gehen und stehen. Bei diesem Vergehen gibt es ein Bußgeld von bis zu 1.500 Euro. Wer dies an den Stränden oder in Naturschutzgebieten tut, muss sogar mit höheren Strafen rechnen.

Ein weiteres großes Ärgernis sind die fliegenden Verkäufer, die oftmals keine Genehmigung haben. Bestraften die Behörden bislang nur diese, trifft es nun auch diejenigen, die bei ihnen kaufen. So kann man als Tourist zusätzlich 100 bis 750 Euro einrechnen. Auch Hundebesitzer sind den Behörden zunehmend ein Dorn im Auge. Sie lassen die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach liegen. Wen Beamte erwischen, der zahlt eine Strafe von bis zu 300 Euro.

(Quellen: Balearen-Regierung, Mallorca Tourismus)