
Mit einer seiner Aussagen verunsichert Merz Millionen Rentner und solche, die es in naher Zukunft werden. Zudem ist eine Maßnahme durchgesickert, die wohl Millionen weitere Menschen zum Nachdenken anregt. Und wohl auch bald zum Handeln.
Der Bundeskanzler hat sich wieder einmal unbeliebt bei der Bevölkerung gemacht. Dieses Mal verunsichert Merz Millionen Rentner mit einer bestimmten Aussage zur Rente. Gleichzeitig sorgt er mit dem Vorschlag von Maßnahmen für zunehmende Fassungslosigkeit.
„Nicht mehr umsetzbar“: Die Rente reicht nicht – und es soll noch schlimmer werden
Schon zu früheren Zeiten – als die Industrialisierung ihre volle Kraft entfaltete – sah man es in Deutschland und anderen Ländern als wichtig an, die Menschen sowie ihre Angehörigen abzusichern, wenn die Arbeiter ab einem bestimmten Alter nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen konnten. Auch bei Tod des Ernährers musste seine Familie abgesichert werden. Zu Zeiten von Bismarck wurde deshalb die Rente geboren. Wer arbeitet, zahlt in die Rentenkasse ein und bekommt im Ruhestand monatlich einen gewissen Betrag ausgezahlt. Dies funktionierte auch noch lange Zeit später. Kamen in den 1990ern noch 8 Arbeitnehmer auf einen Rentner, sieht dies heutzutage jedoch leider anders aus. Da der Staat die Rente nicht kürzen kann, muss nun ein neues politisches Konzept her.
Merz verunsichert Millionen Rentner – sie wissen nicht mehr, was sie tun sollen
Obwohl die Lage für Millionen Rentner in Deutschland sowieso schon prekär ist, setzt Bundeskanzler Merz nun noch eines drauf. Er bezeichnet die derzeitige staatliche Rente als „Basisabsicherung“. Diese Aussage tätigte er am 20. April vor Bankern und stellte auch gleich klar, dass die Bürger zukünftig für ihre Rente selbst vorsorgen müssten. Denn eine gesetzliche Absicherung werde in Zukunft noch schwieriger sein als jetzt.
Zuvor hatte er schon angeregt, dass diejenigen, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, einen monatlichen Betrag zur Rentenvorsorge einplanen. Auch Eltern sollten für ihre Kinder quasi schon ab Geburt ein entsprechendes Sparbuch anlegen, um den Grundstein fürs Rentenalter des Nachwuchses zu legen. Laut Merz’ Aussage gebe man Geld für viel unwichtigere Dinge aus, weshalb ein Betrag von wenigstens 25 Euro im Monat mehr als machbar sein sollte. Deshalb setzt er sich für einfache Standardprodukte ein, die sicher seien und eine gewisse Rente im Alter gewährleisten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, RTL, ntv)














