
Jetzt breitet sich ein gefährliches Virus in einer bekannten deutschen Großstadt aus. Die Experten sind alarmiert und raten zu Maßnahmen. Die Menschen sollten sich gut vor dieser Erkrankung schützen.
Ein gefährliches Virus breitet sich derzeit in einer deutschen Großstadt aus. Experten raten zu Maßnahmen. Die Menschen müssen sich gut davor schützen.
Die Menschen müssen jetzt gut aufpassen
In Berlin breitet sich derzeit ein gefährliches Virus aus. Bundesweit gilt die Großstadt derzeit als Hotspot für Mpox. Die früher auch als Affenpocken bekannte Viruserkrankung hat sich in der Hauptstadt in diesem Jahr deutlich stärker ausgebreitet als in den Jahren zuvor. Nach aktuellen Angaben hat man 2026 bislang 125 Fälle registriert. Die Behörde rät nun bestimmten Risikogruppen dazu, ihren Impfschutz zu überprüfen und fehlende Impfungen nachzuholen. Betroffen sind überwiegend Männer. Die Infizierten waren in diesem Jahr zwischen 19 und 66 Jahre alt. Das gefährliche Virus wird vor allem durch engen körperlichen Kontakt übertragen. Möglich ist eine Ansteckung aber auch über direkten Kontakt mit Hautveränderungen, Körperflüssigkeiten oder kontaminierten Gegenständen, etwa Bettwäsche oder Handtüchern. Eine flüchtige Begegnung im Alltag reicht in der Regel nicht aus.
Die Experten sehen in den weiterhin erhöhten Zahlen Hinweise darauf, dass sich das Virus vor allem in bestimmten sexuellen Netzwerken verbreitet. Entsprechend richtet sich die Impfempfehlung insbesondere an all jene Männer, die Sex mit anderen Männern haben und häufig wechselnde Partner haben. Auch Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter zählen zur empfohlenen Zielgruppe.
Experten raten Betroffenen zu Maßnahmen
Bei 110 Berliner Erkrankten war der Impfstatus bekannt. Davon waren 53 Prozent mindestens einmal gegen das gefährliche Virus oder Pocken geimpft. Das bedeutet nicht, dass die Impfung wirkungslos wäre. Für einen vollständigen Schutz sind in der Regel zwei Impfstoffdosen vorgesehen. Zudem kann eine Impfung das Risiko für schwere Krankheitsverläufe senken.
Die Erkrankung kann mit Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfung sowie geschwollenen Lymphknoten beginnen. Typisch sind außerdem Hautveränderungen, die schmerzhaft sein können und auch an Schleimhäuten auftreten. Nach Angaben der Experten treten Symptome meist vier bis 21 Tage nach einer Ansteckung auf. Wer ungewöhnliche Hautausschläge oder entsprechende Beschwerden bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.
(Quellen: Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (Lageso), dpa, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














