Mega-Baustellen! Wohnhäuser, Kindergarten und neue Schule ensteht in Karlsruhe

Symbolbild

Seine Zustimmung gab der Wirtschaftsförderungsausschuss, der am Mittwoch, 8. März, unter Vorsitz von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz tagte, zum Verkauf einer Reihe städtischer Grundstücke.

In der G.-Braun-Straße wird eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern an ein in der Nähe liegendes Unternehmen veräußert und in Neureut gibt die Stadt 18.110 Quadratmeter zur Erweiterung eines ansässigen Unternehmens ab. Weiter sprach sich der Ausschuss für einen Grundstücksverkauf von 5.250 Quadratmetern, um im Technologiepark den Bau eines Kindergartens, einer Grundschule und einer Gemeinschaftsschule zu ermöglichen. „Die Ansiedlung dieser Schule ist ein weiterer Baustein zur Infrastruktur im Technologiepark“, so Bürgermeisterin Luczak-Schwarz. Im Gewerbegebiet Winterrot in Palmbach soll ein rund 2.600 Quadratmeter großes Grundstück verkauft werden.

Außerdem informierte sich der Wirtschaftsförderungsausschuss über das Gewerbegelände um den Westbahnhof in Grünwinkel. Es wird derzeit zu einem Modellquartier für flächensparendes, innovatives und ressourcenoptimiertes Wirtschaften entwickelt.

Planungsausschuss beriet auch über Radnetz und E-Mobilität

Im Areal zwischen Nancystraße, Wilhelm-Hausenstein-Allee, August-Bebel- und Kußmaulstraße in der Nordweststadt soll neue Wohnbebauung entstehen. Der Planungsausschuss, der jüngst unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert nichtöffentlich tagte, hat dem Stadtplanungsamt grünes Licht dafür erteilt, bei der Erstellung eines Bebauungsplans die so genannte Variante zwei weiterzuverfolgen, die auch bei einer Bürgerinformation im Stadtteil leicht favorisiert worden war.

Es sollen dort nach beiden untersuchten Varianten rund 245 Wohneinheiten entstehen. Vorteil von Variante zwei gegenüber Variante eins ist mehr grüner Freiraum, weil die Häuser dort höher werden können. Beide Varianten sehen Bauen in urbaner Dichte vor, außerdem sind ein Pflegeheim und eine Kindertagesstätte vorgesehen.

Zur Umsetzung des Konzepts „RadNETZ Baden-Württemberg“ wollen sich das Stadtplanungsamt und die anderen beteiligten Ämter zunächst um die Radachse von der Rheinbrücke über die Siemensallee und die Moltkestraße in die Innenstadt kümmern, weil dort der größte Handlungsbedarf besteht. Auch davon nahm der Planungsausschuss Kenntnis und erteilte die notwendigen Aufträge zur Umsetzung des landesweiten Konzepts zur Ertüchtigung des Radverkehrs auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe.