Mega-Gelder: Diese Zuschüsse stehen für Millionen Bürger bereit

Auf einem Holztisch liegen aufgefächert vier 100-Euro-Scheine. Sie weisen schon deutliche Falt- und Gebrauchsspuren auf und haben wohl bereits einige Male den Besitzer gewechselt.
Symbolbild © imago/Lobeca

Millionen Bürger können sich freuen, denn für sie gibt es bestimmte Zuschüsse, die ihnen mehr Geld pro Monat in die Haushaltskasse spülen. Die Anspruchsberechtigten haben es dringend nötig und sollten auf keinen einzigen Euro verzichten.

Diese Zuschüsse stehen für viele Bürger bereit, allerdings kennen nicht alle die kompletten Möglichkeiten, die sie haben. Deswegen raten Experten dazu, sich dringend gründlich zu informieren und alle Gelder voll auszuschöpfen.

Betroffene leben am Limit: Weitere Kürzungen sind geplant

In Deutschland hat es mit der derzeitigen Regierung nicht leicht, wer auf den Staat angewiesen ist, weil er nicht alleine oder komplett für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Wer nicht in der Lage ist, an seiner Situation etwas zu ändern, muss doppelt so hart kämpfen, um jeden Monat über die Runden zu kommen. Dies gilt auch für die Mehrheit der Rentner, von denen viele von Armut direkt betroffen sind. Wenn die Rente nicht reicht, kann man zwar Grundsicherung beantragen. Diese reicht jedoch zum Leben kaum aus, geschweige denn für besondere Extras.

Zu allem Übel kommt hinzu, dass die Bundesregierung bei den Rentnern Kürzungen plant. Zwar darf die monatliche Rente nicht gesenkt werden. Sie soll jedoch nicht mehr in Anlehnung an die Lohnentwicklung, sondern an die der Inflation angepasst werden. Dies bedeutet de facto eine Rentenkürzung. Damit man jedoch auch als Rentner über die Runden kommt, gibt es einige Zuschüsse, die einem zustehen und die man unbedingt nutzen sollte.

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Diese Zuschüsse stehen für Millionen Bürger bereit: So erhält man sie

Wenn die Rente nicht zum Überleben ausreicht, gehen die meisten Rentner zum Sozialamt und beantragen dort die Grundsicherung im Alter. Diesen Zuschuss kennen und nutzen bereits die meisten Menschen. Unabhängig hiervon überprüft die Rentenkasse, ob ein Anspruch auf den sogenannten Grundrentenzuschlag besteht. Von diesem profitieren unter anderem diejenigen, die ihr Leben lang zwar gearbeitet haben, aber nur geringfügig beschäftigt waren. Zwar ist kein gesonderter Antrag notwendig. Allerdings sollte man darauf achten, ob die Kindererziehungs-, Pflege- sowie die Beschäftigungszeiten korrekt auf dem Rentenkonto gespeichert sind.

Zudem steht vielen Rentnern das Wohngeld zu. Diesen Zuschuss muss man jedoch gesondert beantragen. Man erhält ihn auch, wenn man in einer Einrichtung wohnt. Außerdem gibt es noch einen Zuschuss zur privaten oder freiwilligen Krankenversicherung. Gerade dieser Posten wiegt bei vielen Rentnern hoch und kann sie in die Armut stürzen. Auch Zuschüsse zum Zahnersatz sollten die Betroffenen unbedingt prüfen lassen. Wer in einem Pflegeheim wohnt, hat zudem Anspruch auf einen Pflegeheimzuschlag, der den Eigenanteil zu einem großen Teil senken kann. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, kann zudem einen Anspruch auf den altersgerechten Wohnungsumbau von bis zu 4.180 Euro haben. Deshalb raten Experten dazu, lieber einen Antrag zu stellen als nichts zu unternehmen.

(Quellen: Deutsche Rentenversicherung, Bundesgesundheitsministerium, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, GKV-Spitzenverband, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)