MEGA TEUER! Schaut mal was das KIT soeben geschenkt bekommen hat!

Foto: KIT SCC/Rechenzentrum Gebäude 20.20/20.21

Mit einem besonderen Geschenk will die Klaus Tschira Stiftung das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein weiteres Mal für seine Forschungs- und Lehraufgaben der Zukunft stärken: Auf dem Campus Süd des KIT östlich des Adenauerrings plant die Klaus Tschira Stiftung ein sechsgeschossiges Gebäude für das KIT zu errichten.

Das Gebäude will die Stiftung nach Fertigstellung dem Land Baden-Württemberg als Geschenk und dem KIT zur Nutzung überlassen. In dem Geschenk ist auch die Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Institutsgebäudes enthalten. Insgesamt sollen dem KIT entsprechend dem Bedarf somit 8.500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

Die Klaus Tschira Stiftung geht mit diesem Projekt neue Wege, um das Lernumfeld von Studierenden zu verbessern und will mit dem Neubau und der Sanierung dringend benötigte Räume für das KIT schaffen. Enthalten sind insbesondere innovative Kommunikationsräume für eine noch stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Erklärtes Ziel ist es, das KIT noch intensiver als bisher mit dem umliegenden Stadtgebiet, der Stadt und der Technologieregion Karlsruhe zu verbinden. „Wir sind der Klaus Tschira Stiftung für ihr herausragendes Engagement für die Wissenschaft und für das KIT zu großem Dank verpflichtet“, betont der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Das außergewöhnliche Engagement der Stiftung ermöglicht es, den ersten großen Schritt zur Entwicklung des Gebietes östlich des Adenauerrings zu tun. Darüber sind wir sehr glücklich.“

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Mit dem geplanten Neubau und der Sanierung des benachbarten Institutsgebäudes (sogenannter Infektbau, Gebäude 50.21) soll das KIT 8.500 Quadratmeter Fläche für seine Institute und für die Lehre in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek, dem Audimax und dem Studierendenwerk erhalten. Vorgesehen ist, in den beiden Gebäuden Forschung und Lehre aus dem Bereich Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft anzusiedeln.

Dadurch kann das KIT bisherige Anmietungen aufgeben. So werden unter anderem Institute der Informatik und Wirtschaftswissenschaften in Kooperation mit Gesellschaftswissenschaften das Gebäude nutzen können. Außerdem sind Einrichtungen für die Vermittlung von Wissen in die Gesellschaft und mediales Lernen vorgesehen. Mit einem neuen Robot Design Atelier ist eine anschauliche Forschungsschnittstelle zwischen gesellschaftlichen Bedarfen und Technologieentwicklung geplant.