Mehr Kameras und KI-Schutz auf Weihnachtsmärkten gefordert

Die Polizei steht am Abend mit einem Fahrzeug auf einem weihnachtlich geschmückten Weihnachtsmarkt. Für den Einsatz auf der Veranstaltung wurden Absperrungen in der Innenstadt aufgestellt.
Symbolbild © imago/Moritz Schlenk

Mit Grauen denkt die Bevölkerung noch an den Anschlag von Magdeburg. Um so etwas zu verhindern, fordern Politiker jetzt mehr Kameras und KI-Schutz auf den Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen.

Mit mehr Kameras und KI-Schutz wollen einige Politiker nun für mehr Sicherheit auf Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen sorgen. Die Details werden derzeit ausgiebig besprochen.

Immer noch nicht sicher: Weiterer Zwischenfall schockiert Besucher

Die Folgen des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg sind noch nicht überwunden, da kommt es bereits zu einem nächsten schockierenden Zwischenfall. Ein junger Mann zieht auf einem Weimarer Weihnachtsmarkt ein Messer. Dies geschah im Rahmen eines Streites. Die Besucher reagierten geistesgegenwärtig, um Schlimmeres zu verhindern. Doch auch dieses Beispiel beunruhigt die Menschen sehr. Denn es zeigt, dass die Weihnachtsmärkte und alle größeren Veranstaltungen immer noch nicht sicher genug sind, um solche Zwischenfälle zu verhindern. Um den Menschen mehr Sicherheit zu bieten, hat ein Politiker nun etwas vorgeschlagen. Mit mehr Kameras und KI-Schutz will man früher eingreifen können.

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Mehr Kameras und KI-Schutz: So sollen Besucher noch besser geschützt werden

Viele Sicherheitsmaßnahmen haben die Städte und Kommunen bereits getroffen. So müssen die Veranstalter von Weihnachtsmärkten Terror-Barrieren aufstellen und einen Sicherheitsdienst beauftragen. Zudem installieren sie Technik, um in einem Notfall alle Besucher schnellstmöglich warnen zu können. Doch anscheinend reichen diese Maßnahmen nicht aus, wie das jüngste Beispiel wieder zeigt.

Deshalb hat sich CDU–Spitzenkandidat Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt für den Einsatz von Technik und Künstlicher Intelligenz (KI) ausgesprochen. Durch mehr Kameras und den Einsatz von KI könne man so frühzeitig auswerten, ob etwas verdächtig erscheint. So lasse sich beispielsweise feststellen, ob jemand nur ein normaler Besucher ist oder den Markt ausspionieren will, um einen Anschlag zu planen. Damit will der CDU-Kandidat die AfD ausbooten, die im Bundesland Sachsen-Anhalt derzeit auf Platz eins in den Umfragen zur Wahl am 6. September nächstes Jahr steht.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Interviewaussagen von Sven Schulze, dpa)