Mehr Toleranz: Deutschland hat seine nächste Regenbogen-Stadt

Die Teilnehmer der Demonstration nehmen an der CSD-Parade teil und schwingen als Zeichen für mehr Toleranz gegenüber der LGBTQ-Gemeinde die Regenbogenflagge.
Symbolbild © imago/Panama Pictures

Menschen sollen sich überall sicher und wohlfühlen, unabhängig davon, welcher Art von Liebe und Lebensrealität sie nachgehen. Angesichts dessen gibt es jetzt die erste Regenbogen-Stadt Deutschlands, in der sich das Leben aller Bürger verbessert.

Die Förderung von Gleichstellung und Toleranz ist zwar ein zentrales Thema in Deutschland, doch nicht jede Stadt setzt dies in der Realität wirklich gut um. Die erste Regenbogen-Stadt jedoch umso besser.

Für mehr Toleranz queerer Menschen – Regenbogen-Stadt in Karlsruhe

Weltoffen, tolerant und sicher – in der ersten Regenbogen-Stadt Deutschlands fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger wohl und gut aufgehoben. Dafür setzt sich auch Oberbürgermeisterin Katharina Vetter ein. Die Friedensstadt macht sich in der queeren Gesellschaft einen Namen, denn hier setzt man sich bereits seit vielen Jahren für Menschen unterschiedlicher geschlechtlicher Orientierung ein.

Der Beitritt zum Netzwerk ist daher der nächste logische Schritt. In den vergangenen Jahren sind verschiedene Institutionen für queere Menschen entstanden. Schon seit vielen Jahren setzt sich die Stadt gegen die Diskriminierung einzelner Minderheiten und Menschengruppen ein. Der Beitritt zum Netzwerk ist nun ein folgerichtiger Schritt. Doch damit ist wohl noch lange nicht genug.

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Netzwerk „Rainbowcities“ – Deutsche Stadt wird Regenbogen-Stadt

Osnabrück ist jetzt auch Teil der „Rainbow City“, einem wichtigen Netzwerk für die Menschen. Es markiert queere-freundliche Städte. Das Netzwerk wurde ins Leben gerufen, da viele Kommunen und Städte Diskriminierung von LSBTIQ-Personen im öffentlichen Sektor nicht offen kommunizieren.

Die Regenbogen-Städte sind da eine Ausnahme, denn sie haben Institutionen geschaffen, in denen sich alle wohl und sicher fühlen können. Es geht darum, alle Menschen und ihre Interessen zu schützen und zu tolerieren. Es ist nicht damit getan, die Regenbogenflagge zu hissen. Die Kommunen müssen sich klar gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Lebensweisen bekennen. Osnabrück hat diesen Schritt bereits getan. Die Stadt präsentiert sich den Menschen offen und zeigt, wie das Leben auch funktionieren könnte.

(Quellen: Rainbow Cities Network, Osnabrück Stadtverwaltung)