Menschen in Gefahr: Jetzt droht die Seuche auch noch im Wald

Mehrere Menschen sind in weiße Schutzanzüge gekleidet und tragen Schutzmaske und Gummistiefel. Sie befinden sich auf einem Bauernhof, auf dem eine Seuche ausgebrochen ist. Sperrzonen werden eingerichtet.
Symbolbild © imago/Kyodo News

Es ist kaum zu fassen, aber jetzt droht die Seuche auch im Wald. Immer mehr Menschen sind in Gefahr. Die Experten schlagen Alarm und raten zu ganz besonderer Vorsicht.

Eine Seuche droht nun im Wald und sorgt für große Aufmerksamkeit. Denn bestimmte Menschen sind in Gefahr. Experten schlagen Alarm.

Eine akute Gefahr droht den Menschen

Derzeit sorgt eine ganz bestimmte Seuche im Wald und darüber hinaus für Aufsehen. Und das nicht nur in der Landwirtschaft. Nun rücken auch Spaziergänger in den Fokus der Experten. Insbesondere rund um die Osterzeit, wenn viele Menschen wieder einen Ausflug in die Natur machen, könnte es gefährlich werden. Insbesondere Veterinärämter warnen eindringlich vor unbedachtem Verhalten im Wald.

Denn die Afrikanische Schweinepest breitet sich immer weiter unter den Wildschweinen aus. Erst vor Kurzem wurden wieder neue Fälle nachgewiesen. Das zeigt, dass das Virus noch längst nicht verschwunden ist und jederzeit neu aufflammen kann. Insbesondere im Wald ist die Seuche eine Gefahr. Denn hier leben infizierte Tiere komplett frei und die Menschen können unwissentlich zur Verbreitung beitragen. Aus diesem Grund raten Experten, bei Spaziergängen besonders vorsichtig unterwegs zu sein. Die Schweinepest ist eine hochansteckende Viruskrankheit, die fast ausschließlich Haus- und Wildschweine betrifft und für diese fast immer tödlich ist.

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Experten raten zu großer Vorsicht

Aus diesem Grund ist die Seuche im Wald keine direkte Gesundheitsgefahr für den Menschen, doch die Situation ist dennoch alles andere als harmlos. Denn Menschen können das Virus weitertragen. Zum Beispiel über Schuhe, Kleidung oder Essensreste. Und genau hier liegt das Problem. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot oder verschmutzte Wanderschuhe können reichen, um die Seuche in neue Gebiete zu bringen. Das Virus ist extrem widerstandsfähig und kann sogar in Fleischprodukten monatelang überleben.

Die Behörden raten daher zu klaren Verhaltensregeln. Dazu gehört es, im Wald den Hund anzuleinen, keine Essensreste in der Natur zu entsorgen und tote Wildschweine niemals anzufassen, sondern am besten gleich zu melden. Sollte die Seuche aus dem Wald in Schweinebestände gelangen, muss man oft ganze Tierbestände töten. Das führt zu massiven wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Märkischer Kreis)