Merz stürzt auf neuen Tiefstand – Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden

Das Bild zeigt den derzeitigen Bundeskanzler Friedrich Merz, der damals bei der Moderatorin Sandra Maischberger zu Gast war und über sein Vorhaben für Deutschland spricht. Man sieht im Hintergrund die blaue Wand sowie einen Auszug des Namens "Maischberger".
Symbolbild © imago/Eibner

Dass die Mehrheit der Deutschen mit dem Bundeskanzler unzufrieden ist, ist keine Neuigkeit mehr. Doch nun fällt Merz laut aktuellen Umfragen auf einen neuen Tiefstand. Angesichts der bevorstehenden Wahlen in den Bundesländern zeigen sich viele Bürger besorgt.

Aktuellen Umfragen zufolge lehnen noch mehr Bürger Friedrich Merz ab. Die Mehrheit der Deutschen ist so unzufrieden mit dem Bundeskanzler, dass sie ihn gerne sofort ersetzen würden.

Meinungsbarometer vor Landtagswahlen: Experten sehen schwarz für Friedrich Merz

Schon relativ früh in seiner Amtszeit zeigte sich, dass die Bevölkerung nicht begeistert von ihrem neuen Kanzler ist. Von Beginn an warfen ihm viele einen zu überdenkenden Kommunikationsstil vor. Denn hart arbeitende Menschen, die die Mehrheit der deutschen Bevölkerung darstellen, als faul und „Blaumacher“ zu bezeichnen, trägt nicht unbedingt zu einem vertrauensvollen Umgang bei.

Im Laufe der Zeit zeigte sich zudem, dass der Bundeskanzler auch seine zuvor gemachten Wahlversprechen nicht einhielt. Er bastelt zwar massiv an Sparmaßnahmen, sorgt jedoch damit keineswegs dafür, dass es den Menschen hierzulande gut geht. Im Gegenteil: Merz spart bei denjenigen, die sowieso schon nicht viel haben. Auch Unternehmer werfen dem Kanzler gebrochene Wahlversprechen vor. Einsichtig zeigt er sich nicht. Deshalb sehen selbst Experten schwarz für Friedrich Merz, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen.

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Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden: Tiefstand könnte zum Problem werden

Nach aktuellen Meinungsumfragen sinkt der Bundeskanzler bei Werten zwischen -5 und +5 von -1,5 im Juli auf -1,9 in diesem Monat. Damit erreicht er einen neuen Tiefstand. Nicht nur die Bevölkerung steht nicht mehr hinter Friedrich Merz. Die Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass auch die eigene Partei mehrheitlich nicht mehr auf der Seite des Bundeskanzlers steht. Nicht anders sieht es für die mitregierende SPD aus. Auch Lars Klingbeil und Bärbel Bas stehen mit -0,6 bzw. -0,8 Punkten bei der Bevölkerung nicht gut da. Hier ist ebenfalls die Mehrheit der Meinung, dass die meisten SPD-Mitglieder nicht mehr hinter den beiden Politikern stehen.

Dies führt zu einem besonderen Problem: Im Osten steigt die Befürwortung der AfD immer weiter an. Diese liegt mit 28 Prozent derzeit vor der CDU mit 22 Prozent und könnte sich nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt durchaus als starker Gegner erweisen. Viele befürchten, dass sie dann mit in die Regierung geht. Rund zwei Drittel der Bevölkerung lehnen dies jedoch ab und findet die „Brandmauer“ absolut richtig. Dagegen sehen es viele als falsch an, dass die CDU nicht mit der Linken eine Koalition bilden will.

(Quellen: Infratest dimap, ARD-DeutschlandTrend)