Migration: Gewalt an Grundschule nimmt überhand – Angst

Vor einem Gebäude einer Schule stehen viele Einsatzwagen der Polizei sowie verschiedene Rettungskräfte. Im Hintergrund sieht man, dass mehrere Beamte die Schule gerade absperren.
Symbolbild © imago/Patrick Scheiber

Durch einen offenen Brief wurde nun bekannt, dass die Gewalt an einer Grundschule überhandnimmt. Eltern und Schüler haben Angst. Die Kinder trauen sich nicht mehr in den Unterricht.

Viele Schüler trauen sich hier nicht mehr in den Unterricht, denn an einer Grundschule nimmt die Gewalt überhand. Ein Hauptgrund hierfür soll der hohe Migrationsanteil der Schüler sein.

Bedrohliche Entwicklung: Gewalt an Schulen steigt an

Seit der Coronapandemie hat sich an den deutschen Schulen etwas getan. Und das ist keinesfalls positiv zu bewerten. So zeigen die Statistiken der Polizei sowie Lehrerumfragen, dass die Gewalt an Schulen enorm zugenommen hat. 44 Prozent der Lehrer berichteten demnach in entsprechenden Umfragen, dass die körperliche Gewalt, und 56 Prozent der Lehrkräfte, dass die psychische Gewalt wie etwa Mobbing zugenommen habe.

Allein im Jahr 2024 gab es knapp 27.000 Delikte. Dabei ging es nicht nur um Prügeleien, sondern auch Attacken mit Waffen wie beispielsweise Messern haben deutlich zugenommen. Einen bedrohlichen Anstieg hat wohl auch die Anzahl der Mobbing-Vorfälle erreicht. Vielen ist wohl noch in Erinnerung, dass sich ein achtjähriges Mädchen aufgrund von extremem Mobbing das Leben genommen hat. Und dies ist nur ein Beispiel.

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Gewalt an Grundschule nimmt überhand: Elternvertreterin reagiert mit offenem Brief

Das obige furchtbare Beispiel zeigt, dass sich Mobbing und körperliche Gewalt nicht mehr nur an den weiterführenden Schulen abspielen. Auch in Grundschulen geht es leider diesbezüglich schon hoch her. An der Regine-Hildebrandt-Grundschule im Stadtteil Sachsendorf hat sich die Lage nun so drastisch verschärft, dass sich die Elternvertreterin mit einem offenen Brief an die Stadt Cottbus gewandt hat.

In ihrem Brief schreibt sie, dass immer mehr Schüler Angst hätten, zur Schule zu gehen. Viele Eltern hätten ihre Kinder aus dem naheliegenden Hort bereits angemeldet. Der Grund: Die Kinder wollten die Wege nicht mehr allein antreten. Schuld daran seien einzelne Gruppen von Kindern, die die Mehrheit bedrohten und körperlich attackierten. Die Täter kämen dabei vorwiegend aus Familien mit Migrationshintergrund. Sie verstünden die Regeln durch hohe Sprachbarrieren und aufgrund familiärer Moralvorstellungen nicht. Die Vertreterin bittet um klare politische Vorgaben und Entscheidungen sowie deren Umsetzungen. Man müsse mit der Schule, dem Schulamt, dem Jugendamt und den Behörden Möglichkeiten finden, um die Sicherheit an der Grundschule wieder herzustellen.

(Quellen: Stadt Cottbus, RBB, dpa)