Millionen Bürger betroffen: Neue Bargeld-Obergrenze beschlossen

Verschiedene Euroscheine liegen verteilt auf einem Haufen. Auf den Scheinen liegt ein brauner Geldsack mit den Farben der Deutschlandflagge. Auf dem Geldsack steht "Deutsche Bundesbank". Der Sack ist verschlossen.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Die EU hat eine neue Bargeld-Obergrenze beschlossen und sorgt damit für eine massive Änderung bei Millionen Bürgern. Mit dieser neuen Regelung soll jedoch ein großes Problem angegangen werden.

Schon sehr bald gilt für Millionen Bürger in Deutschland eine neue Bargeld-Obergrenze, die die EU beschlossen hat. Deshalb sollte man sich auf diese Neuerung einstellen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

Zahlen mit Bargeld: Bei dieser Summe wird es kritisch

Bislang gilt, dass man bei einer Zahlung von 10.000 Euro und mehr nicht nur die eigene Identität nachweisen muss, sondern auch angeben muss, woher das Geld stammt. Wer nun denkt, dass er auf eine solche Summe nur schwer kommt und davon generell nicht betroffen ist, denke nur an eine größere Ausgabe. Es gibt beispielsweise genug Menschen, die für ein neues Auto sparen. Monatlich werden mühsam Euro für Euro weggelegt, und oft landet das Geld nicht auf einem Sparkonto, sondern vielleicht in einem Sparschwein zu Hause. Bislang ist es jedoch so, dass man als Privatperson einer anderen Privatperson beim Kauf eines Autos beispielsweise diesen Betrag in bar ohne Weiteres übergeben darf. Dies gilt nicht für Unternehmen.

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Neue Bargeld-Obergrenze beschlossen: Das ändert sich für die Bürger

Die EU hat nun jedoch eine neue Bargeld-Obergrenze beschlossen, bei der man die eigene Identität, den Zweck sowie die Herkunft des Geldes angeben muss. Diese Grenze liegt bald bei 3.000 Euro. Diese Neuerung gilt in Deutschland ab dem 10. Juli 2027. Mit dieser neuen Obergrenze will man Terrorismus sowie Geld aus anderen gesetzeswidrigen Aktivitäten verhindern. Dieses Geld soll nicht durch das Finanzsystem der EU legalisiert werden.

Während die einen sich also durchaus für diese strengere Regelung aussprechen, sehen andere Menschen dies kritisch. Gerade die älteren Generationen zahlen lieber mit Bargeld. Nicht nur, weil sie sich mit der Technik nicht auskennen, sondern auch, weil sie einen Teil ihres Lebens der staatlichen Kontrolle entziehen wollen. Sie kritisieren diesen Schritt als Möglichkeit zur kompletten Kontrolle.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, EU-Rat, Bundesbank, Verbraucherzentrale, dpa)