
Für Millionen Menschen in Deutschland kommen ab März neue Regeln. Während die einen Pflichten nach sich ziehen, sind andere zum Schutz der Bürger da. Wir klären auf.
Deutschland ist als Bürokratiestaat bekannt – und das wohl zu Recht. Es gibt kaum einen Monat, in dem es keine neuen Gesetze oder Vorgaben für die Menschen gibt. Ab März gelten diese neuen Regeln in Deutschland, die man unbedingt kennen muss.
Nicht neu, aber für manche eine Herausforderung: Daran sollte man denken
Alle Jahre wieder ist der 1. März der Stichtag für eine bestimmte Regelung. Obwohl die Versicherungen auf diesen Umstand hinweisen, vergessen es viele Menschen im Alltagsstress dennoch. Das Vergessen kann jedoch schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben. Deshalb beachtet: Wer einen zulassungspflichtigen Roller, E-Scooter oder ein anderes Kleinfahrzeug besitzt, muss daran denken, dass mit dem 28. Februar die aktuelle Versicherung endet. Aber keine Sorge! Schon jetzt kann man sich ein neues Versicherungskennzeichen bei der entsprechenden Versicherung besorgen und dieses dann einfach am 1. März umtauschen.
In den März fällt auch die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit. In diesem Jahr stellt man in der Nacht vom 28. auf den 29. März die Uhr von 2 auf 3 Uhr vor. Die meisten Uhren und Handywecker erledigen dies automatisch. Dennoch bekommen wir eine Stunde weniger Schlaf. Wer reisen will oder im Schichtdienst arbeitet, sollte daran denken.
Neue Regeln ab März: Das kommt auf die Bürger zu
Eine neue Regelung betrifft Millionen Rentner. Ab März dieses Jahres erhöhen sich nämlich die Zusatzbeiträge, wie es viele Krankenversicherungen bereits im letzten Jahr angekündigt haben. Die meisten merken dies nur auf ihrem Konto. Denn die Brutto-Rente ändert sich nicht. Die Senioren bekommen jedoch weniger ausgezahlt.
Gute Neuigkeiten gibt es rund um das Thema Geld: Zum einen müssen die Banken und Kreditinstitute aufgrund einer neuen Verordnung aktiv werden. So müssen sie auffällige Transaktionen zum Schutz der Kunden genauer prüfen. Dazu zählen beispielsweise höhere Bargeld-Auszahlungen und -Einzahlungen, wenn viele kleine Beträge ins Ausland gehen oder generell höhere Beträge an ausländische Konten geschickt werden. Außerdem soll der SCHUFA-Score deutlich vereinfacht und für die Menschen kostenlos zugänglich gemacht werden. So kann man beispielsweise leichter erkennen, wie der Score berechnet wird.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, IHK Dresden, Deutsche Rentenversicherung, dpa)














