
Es wird laut. Ein Sirenen-Alarm kommt auf Millionen Bürger zu. Nicht nur Menschen könnten sich erschrecken, sondern vor allem geräuschempfindliche Haustiere. Wer sich vorbereiten will, sollte Folgendes beachten.
Das Datum steht fest. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Ereignis, das so manch einen in Panik versetzen wird. Alle Details dazu folgen auf einen Blick.
Er kommt: Millionen Bürger werden diesen Sirenen-Alarm hören
Über 70 Prozent der Bürger sind zufrieden damit, wie dieses besondere Alarm-Ereignis 2024 abgelaufen ist. Das hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitgeteilt. Aber es gibt einen großen Nachteil solcher Ereignisse: Weil nicht alle Menschen in Deutschland vorbereitet sind, schlagen sie womöglich falschen Alarm ‒ oder erschrecken sich zumindest. Dabei wird schon jetzt auf das kommende Ereignis aufmerksam gemacht.
Stressauslösend und beängstigend kann ein solcher Alarm auch für Tiere sein. Wer selbst Haustiere besitzt, die sensibel auf Geräusche reagieren, bereitet sich am besten gut vor. Tierschutzvereine raten zum Beispiel dazu, den Zeitpunkt des Gassigehens vorausschauend auszuwählen. Außerdem sollten Hunde und Katzen Rückzugsmöglichkeiten haben. Auch Tierhalter verhalten sich im besten Fall ruhig, um keinen zusätzlichen Stress zu erzeugen.
An diesem Tag wird es richtig laut
Der Termin für 2025 steht längst fest. Offiziell wird es am 11. September in Deutschland wieder laut. Dabei handelt es sich um den bundesweiten Warntag, der seit 2020 mittlerweile jedes Jahr stattfindet. Um 11:00 Uhr geht es mit der Probewarnung los. Das Ende ist für 11:45 Uhr geplant. Ziel des Probealarms ist nicht nur die Aufklärung der Menschen darüber, wie solche Warnungen im Ernstfall ablaufen. Es wird vor allem geprüft, ob die Systeme auch technisch gut funktionieren und wo es Verbesserungsbedarf gibt.
Gewarnt wird unter anderem mit Sirenen, aber auch per Warn-Apps, Lautsprechern, Radio und Fernsehen. Vor Fake-Warnungen sollte man sich allerdings in Acht nehmen: Experten warnen vor Aufforderungen von Betrügern, bestimmte Seiten zu besuchen. Dazu fordern Behörden des Bundes während des Warntags üblicherweise nicht auf. Wer übrigens keine Warnung auf dem Smartphone erhält, besitzt möglicherweise ein älteres Gerät, das vom Cell Broadcast (Mobilfunkdienst für Warnnachrichten) nicht erfasst werden kann.














