
Millionen Haushalte können sich jetzt freuen, denn ein alter Zuschuss, den es noch über ein Jahr zuvor für einen Umbau gegeben hat, kommt 2026 tatsächlich zurück. Viele Menschen können davon unglaublich profitieren und den Plan endlich in Angriff nehmen.
Ein alter Zuschuss, den es einmal für einen Umbau gab, kommt in 2026 wieder zurück. Damit können sich Millionen Haushalte auf eine Förderung freuen, die zunächst einmal eingestampft wurde.
Seit letztem Jahr nicht mehr vorhanden: Zuschuss gestoppt – Bedürftige gehen leer aus
Wut und Enttäuschung machten sich bei den Betroffenen breit, als sie mit Beginn des letzten Jahres auf einmal den Zuschuss nicht mehr beantragen konnten. Besonders bitter, denn die Betroffenen hatten nicht nur das Geld nicht übrig, sondern waren dringend auf die entsprechenden Maßnahmen angewiesen. Somit blieb den meisten nur ein Umzug oder aber ein Arrangieren mit der Situation übrig. Behelfsmäßig sprangen dann Angehörige oder Freunde ein. Oder man nahm ein entsprechendes Darlehen auf.
Zwar bezuschussen die Krankenkassen beim Nachweis der Notwendigkeit bestimmte Umbaumaßnahmen. Doch der Katalog der förderungsfähigen Umbauten stellte sich schnell als ziemlich begrenzt heraus und umfasste andere wichtige Maßnahmen nicht. Im Jahr 2026 kommt der Zuschuss für Umbau nun zurück. Allerdings sehen Kritiker darin nur einen Tropfen auf dem heißen Stein.
Zuschuss für Umbau kommt 2026 zurück: „Immer noch zu wenig“
Seit dem 8. April können die Betroffenen nun den Zuschuss für einen barrierefreien und altersgerechten Umbau bei der KfW-Bank wieder beantragen. Allerdings beschränkte man den Topf auf 50 Millionen Euro für dieses Jahr. Zwar sehen Handwerksverbände dies als einen Fortschritt. Allerdings reichen 50 Millionen Euro bei Weitem nicht aus. Im Jahr 2024 betrugen die Fördermittel noch 75 Millionen Euro und waren sehr schnell ausgeschöpft.
Wer einen Zuschuss benötigt, sollte deshalb so schnell wie mögiich das Programm „Barrierereduzierung – Investitionzuschuss“, bekannt unter der Nummer 455-B, nutzen. Förderungsfähig sind neben bodengleichen Duschen und Badewanneneinstiegen auch Rampen und Treppenlifte. Wer seinen Wohnraum schwellenlos gestalten muss, kann dies ebenfalls beantragen. Auch Türverbreiterungen fördert das Programm. Was viele nicht wissen: Ruf- und Notrufsysteme sowie intelligente Gebäudetechnik, die das Leben der Pflegebedürftigen sowie der pflegenden Angehörigen einfacher machen, werden ebenfalls bezuschusst. Experten sehen diesen Zuschuss als dringend notwendig an, da allein in diesem Jahr zwei Millionen zusätzliche barrierefreie Wohnungen benötigt werden würden. Denn die Anzahl der Pflegebedürftigen steigt laut Fachleuten in den nächsten Jahren deutlich an.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ZVSHK, Bundesbauministerium)














