Millionen Hobbygärtner alarmiert: Käfer breitet sich in Gärten aus

Eine große Schar Japankäfer fliegt über einen Baum. Sie stellen eine große Gefahr dar, deshalb gelten für die Bürger strenge Verbote ihren Garten zu bewässern.
Symbolbild © istockphoto/ziggy1

Derzeit breitet sich ein bestimmter Käfer in den Gärten aus, der Hobbygärtner wohl erst einmal alarmieren dürfte. Denn mit den wärmeren Temperaturen suchen auch viele Schädlinge die Gärten heim.

Viele Hobbygärtner entdecken nun vermehrt einen Käfer, der sich in deutschen Gärten ausbreitet. Da man ihn sonst nur selten zu Gesicht bekommt, fürchten manche Menschen zunächst, dass es sich um einen Schädling handelt, der Pflanzen im Garten zerstören könnte.

Mit dem Sommer kommen die Insekten: Nützlinge oder Schädlinge

Nützling oder Schädling – das ist derzeit für viele Hobbygärtner die entscheidende Frage. Denn mit dem Sommer erwarten sie die Früchte ihrer harten Arbeit. Obst und Gemüse sollen je nach Saison endlich reif werden, die Blütenpracht der Pflanzen wird sehnsüchtig erwartet. Alarmiert sind viele bereits, wenn sie die ersten Nacktschnecken im Garten entdecken. Dabei haben Experten schon zu Maßnahmen geraten, die bereits im Frühjahr beginnen und die Gartenarbeit nun deutlich erleichtern sollen. Nun macht jedoch ein weiteres, sehr auffälliges Insekt auf sich aufmerksam.

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Käfer breitet sich in Gärten aus: Darauf sollten Bürger jetzt achten

Die Rede ist von einem Käfer, der durch seine schillernde grün-goldene Färbung auffällt. Er ist meist auf dem Boden anzutreffen und derzeit in vielen Gärten zu Gast. Dabei handelt es sich um den Goldlaufkäfer oder möglicherweise seinen nahen Verwandten, den Goldglänzenden Laufkäfer. Beide Arten sind nachtaktiv und bedeuten für Gärtner in der Regel etwas Positives.

Denn der Goldlaufkäfer erbeutet zahlreiche Tiere, die Pflanzen im Garten schaden können. Dazu gehören Nacktschnecken und deren Eier, Blattläuse, Kartoffelkäferlarven sowie verschiedene Raupen und andere Insekten. Regenwürmer zählen ebenfalls gelegentlich zu seiner Beute. Damit vertilgt er viele Schädlinge, die Hobbygärtnern Probleme bereiten können. Diesen schillernden Helfer kann man im Garten also durchaus willkommen heißen. Experten empfehlen, nachts mit einer Taschenlampe vorsichtig nach ihm Ausschau zu halten. Im Lichtschein glänzt der Käfer besonders eindrucksvoll.

(Quellen: NABU, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)