
Jetzt ist erneut eine deutsche Traditionskette pleite gegangen. Es sind 1.200 Angestellte und 93 Filialen betroffen. Auch die Kunden zeigen sich entsetzt von der Nachricht.
Eine deutsche Traditionskette ist nun pleite. Mehrere tausend Angestellte sind betroffen. Auch für die Kunden kommt die Nachricht überraschend.
Tausende Mitarbeiter von der Pleite betroffen
Schon wieder ist eine deutsche Traditionskette pleite. Und das bereits zum zweiten Mal. Nachdem man bereits im Herbst vergangenen Jahres versuchte, das Unternehmen mit seinen 93 Filialen und rund 1.200 Beschäftigten neu zu strukturieren, hat man nun Insolvenzantrag gestellt. Die traditionsreiche Marke ist im deutschen Einzelhandel sehr bekannt und beliebt. Kein Wunder, denn die Wurzeln des Konzerns reichen mehrere Jahrzehnte zurück. Ursprünglich als Teil der Brüder Schlau GmbH & Co. KG bereits im Jahr 1921 gegründet, ist die Marke Hammer einst Synonym für Raumausstattung, Heimtextilien und Wohnraumdesign. Allerdings ist auch eine derartige deutsche Traditionskette offenbar nicht vor den aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewappnet.
Zum ersten Mal ins Straucheln kam das Unternehmen im Sommer 2025, sodass im Herbst 2025 ein Investorenkonsortium die verbliebenen Standorte übernahm und die Hammer Raumstylisten GmbH gründete. Ziel war es, mit einem schmaleren Filialnetz und neuem Geschäftsmodell die Marke (und auch Jobs) zu retten. Doch nun hat das Unternehmen erneut Insolvenz angemeldet. Laut Angaben des Unternehmens waren vor allem Anlaufverzögerungen in der Warenversorgung nach der Umstrukturierung ein wichtiger Punkt für die Probleme. Das führte zu erheblichen Umsatzverlusten, sodass die deutsche Traditionskette nun wieder Insolvenz einreichte.
Auch Kunden reagieren bestürzt
Ein zentrales Thema ist dabei natürlich die Sicherung der Arbeitsplätze. In den Medien betonte der Geschäftsführer, dass durch den Antrag auf Insolvenz und die Beantragung von Insolvenzgeld die Gehälter der Beschäftigten zunächst abgesichert sind.
Für die Kunden dürfte die Insolvenz erst einmal nicht spürbar sein. Die Shops bleiben geöffnet, und der Warenverkauf geht weiter. Allerdings raten Experten dazu, bei größeren Aufträgen vorsichtig zu sein und genau zu prüfen, mit welchem Unternehmen der Vertrag geschlossen wird.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Handelsblatt, Angaben der Hammer Raumstylisten GmbH)














