
Nach einer allgemeinen Erhöhung der Mietpreise, die nun immer weiter anziehen, bleibt München die teuerste Stadt in Deutschland. Hier müssen die Menschen schon für wenige Quadratmeter tief in die Tasche greifen.
Nach aktuellen Auswertungen bleibt München die teuerste Mietstadt in ganz Deutschland. Bundesweit steigen die Mietpreise jedoch weiter an und laut Experten ist bislang kein Ende zu erwarten.
Mietpreise steigen weiter an – Experten sehen keine Erleichterung
Wie eine aktuelle Auswertung gezeigt hat, sind die Mieten in Deutschland weiterhin angestiegen. Im Frühjahr dieses Jahres zahlten die Mieter hierzulande durchschnittlich vier Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Je nach Stadt und Region fielen die Mietpreiserhöhungen jedoch deutlich stärker aus. Beispielsweise mussten die Menschen in den Großstädten Deutschlands zum Teil horrende Mieterhöhungen hinnehmen. Die Mietpreise stiegen sogar stärker an als die durchschnittliche Inflationsrate und die Löhne. Dies sorgt für Frust bei den Betroffenen. Wer sowieso schon wenig zum Leben hat und an dieser Situation auch nichts ändern kann, muss nun noch mehr verzichten. Experten sehen bislang auch keine Gründe dafür, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt entspannen wird. Denn auch der Wohnungsmangel bleibt aus diversen Gründen weiterhin bestehen.
München bleibt teuerste Stadt: Hier zahlen die Mieter am meisten
Auf Platz Eins der teuersten Städte steht München. Sie ist die teuerste Stadt hierzulande. Durchschnittlich zahlen Mieter in der Großstadt 23,70 Euro pro Quadratmeter. Doch nicht nur in München ist das Wohnen teuer. Auch andere Großstädte wie Hamburg, Köln und Essen landen auf den vordersten Plätzen, wenn es um die Miethöhe geht. Vergleicht man die Mietpreise mit denen aus dem zweiten Quartal 2025, liegt die Erhöhung innerhalb eines Jahres bei 3,7 Prozent. Damit liegt die bayerische Landeshauptstadt über dem landesweiten Durchschnitt von drei Prozent.
Die Experten sehen die Hauptverantwortung nun in der Politik. Zum einen müsse es ein Gesetz geben, das verhindert, dass die Mietpreise zu Wucherpreisen werden. Zum anderen müsse man endlich den sozialen Wohnungsbau fördern, sodass mehr Unternehmen Wohnungen bauen, die auch tatsächlich benötigt werden. Im Niedrigpreissegment fehlen schätzungsweise zwei Millionen Wohnungen.
(Quellen: Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), JLL, dpa, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














