Mutmaßlicher Terroranschlag in Karlsruhe: Unglaubliche Details kommen ans Licht

Symbolbild Foto: Fabian Geier

Plante Dasbar W. aus Freiburg wirklich einen Anschlag zur Weihnachtszeit 2017 auf den Karlsruher Schlossplatz oder ist alles nur ein Missverständnis? Darum geht es im aktuellen Stuttgarter Prozess.

Vorgeworfen wird dem 29-Jährigen seitens des Generalbundesanwalts ein Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat zu sein und den Anschlag geplant zu haben.
Der Angeklagte streitet dies jedoch ab und betont, im Gegenteil Sympathien für die kurdische Peschmerga zu hegen.

Zudem hatte er kurz vor seiner Festnahme einen türkischen Polizeispitzel angezeigt, der ihn angeblich zu einem Anschlag anstiften habe wollen.

Der Polizeispitzel sei Medienberichten zufolge auf Dasbar W. angesetzt worden. Im Laufe des letzten Jahres wurde der Kontakt immer intensiver, sodass Dasbar W. dem Spitzel angeblich seine Pläne geschildert haben soll.

Obwohl die Polizei observierte, seien entscheidende Sätze jedoch nur von dem Spitzel gehört worden.

Jetzt geht es an die Glaubwürdigkeit des Spitzels. Bislang weigert sich das Innenministerium in Stuttgart jedoch, die Identität des Mannes preiszugeben.

Nach SWR-Recherchen soll Dasbar W. jedenfalls 2014 aktiv in der deutschen Salafistenszene gewesen sein. Wie groß die Gefahr eines Anschlags in Karlsruhe nun wirklich gewesen ist bleibt abzuwarten.