Nach 40 Jahren: Siemens schließt großen Standort in Deutschland

Das große Gebäude des Unternehmens Siemens. Der Schriftzug steht in Großbuchstaben und großer, türkiser Schrift auf dem Gebäude. Zu sehen sind nur die oberen Etagen, also ein kleiner Ausschnitt des Gebäudes. Im Hintergrund hängen dicke Wolken am Himmel.
Symbolbild © imago/Schöning

Nach über 40 Jahren schließt Siemens einen großen Standort in Deutschland. Tausende Mitarbeiter arbeiten damit nicht mehr hier. Doch was wie ein Ende aussieht, stellt einen Neuanfang dar.

Für einen großen Standort in Deutschland ist es nun aus, denn nach über 40 Jahren schließt Siemens diesen nun zeitnah. Die Mitarbeiter haben sich jetzt schon andersweitig orientiert.

Standort schließt: Zukunft ist vollkommen offen

Seit 1985 betrieb Siemens den Standort. Rund 2.000 Mitarbeiter pendelten jeden Tag an diesen Ort, von dem aus der große Konzern die Geschicke rund um den Globus leitete. Doch für die Angestellten bedeutet die Schließung keineswegs das Aus für ihren Job. Bis zum Sommer dieses Jahres siedeln sie an zwei andere Standorte um.

Seit 2016 gehörte das Gebäude nicht mehr Siemens selbst. Der Konzern hatte es seit diesem Zeitpunkt nur noch angemietet. Was nach dem Auszug des Technologieriesen mit dem Gebäude passieren soll, ist bislang noch nicht bekannt.

Nach über 40 Jahren: So geht es bei Siemens an diesem Standort weiter

Doch mit der Schließung des Standorts in Nürnberg-Moorenbrunn geht keineswegs eine Abwanderung ins Ausland einher. Denn seit Jahren investierte der Konzern bereits in den Standort Erlingen. Allein 2023 kostete der Ausbau eine halbe Milliarde Euro. Die Schließung in Nürnberg sei Teil eines größeren Umstrukturierungsplans, heißt es von Seiten des Unternehmens. Von den rund 2.000 Mitarbeitern arbeiten nun 1.600 auf dem Siemens-Campus in Erlangen. Die anderen 400 haben eine Beschäftigung in Fürth in der Produktion und Entwicklung gefunden.

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Weitere 2.000 Mitarbeiter haben ebenfalls bis zum Sommer dieses Jahres ihren Arbeitsplatz gewechselt. Ab diesem Zeitpunkt soll der Standort in Moorenbrunn dann abgewickelt werden. Eine kleine Abschiedsfeier für alle Beschäftigten in Nürnberg hat bereits Anfang Mai stattgefunden. In Erlangen arbeiten dann knapp 20.000 Angestellte für den Technologie-Konzern. Siemens hat außerdem betont, dass man nicht beabsichtige, Menschen zu entlassen. Zwar soll durch die Umstrukturierg der Konzern wettbewerbsfähig gehalten werden. Entlassungen gehören jedoch nicht dazu. Die Region in Erlangen dagegen begrüßt den neuen Standort und sieht ihn als wichtigen Teil des Stadtbilds.

(Quellen: inFranken.de, Siemens)