
Kaum zu glauben, aber nun tauchen längst ausgestorbene Tiere plötzlich wieder auf. Für die Forscher ist das eine echte Sensation. Teilweise waren sie bis zu 55 Jahre von der Bildfläche verschwunden.
Längst ausgestorbene Tiere erscheinen plötzlich wieder in der Natur. Die Menschen und insbesondere die Biologen sind davon begeistert. Teilweise waren die Tiere mehr als 50 Jahre verschwunden.
Sensation: Plötzlich sind die Tiere wieder da
Dass längst ausgestorbene Tiere plötzlich einfach wieder so in der Natur zu finden sind, ist eine echte Seltenheit – aber es ist nicht unmöglich.
So hat man erst vor Kurzem wieder die sogenannte Turkestan-Langohrfledermaus endlich wieder entdeckt. Wie der Name bereits verrät, soll es sie noch in der turkmenischen Karakumwüste geben. Forscherinnen und Forscher fanden wieder Videos und Tonaufnahmen von noch lebenden Exemplaren. In den Medien ließen sie verlauten, dass es sich dabei um ein Weibchen, aber auch um ein Männchen handelt. Damit ist klar, dass sie sich wahrscheinlich auch wieder fortpflanzen werden.
Aber auch andere längst ausgestorbene Tiere tauchten einfach so wieder auf. Dazu zählt unter anderem der Langschnabeligel, der Quastenflosser, der südafrikanische Goldmull, aber auch die bayerische Kurzohrfledermaus. Einige dieser Tiere hat man mehrere Jahrzehnte lang nicht gesehen, bevor man sie zufällig wieder entdeckte.
Ungeahnte Tiere wieder entdeckt
Dank neuester Technologie wie Fotofallen wird es möglich, die Natur immer besser und flächendeckender zu beobachten. Und Entdeckungen wie diese machen auch nochmal deutlich, wie wichtig es ist, Lebensräume zu schützen und zu erhalten. Denn nur so können sich die Tiere und auch längst als ausgestorben geltende Arten gut entwickeln und entfalten.
Denn tatsächlich sind einige Tiere längst ausgestorben. Die Gründe dafür sind unter anderem die Klimakrise, welche dafür sorgt, dass die Lebensräume vieler Arten erheblich eingeschränkt sind oder sogar komplett verschwinden. Zu trockene Lebensräume stellen für viele Tiere ein Problem dar, und sie können sich nicht mehr weiterentwickeln und sterben aus.
(Quellen: IUCN, Umweltministerium)














