
Nach über 70 Jahren erfolgreichen Bestehens rutscht nun die nächste Familien-Traditionsfirma in die Insolvenz. Dies ist besonders bitter, da eine Hoffnung in diesem Jahr vollkommen enttäuscht wurde.
Nun hat es das nächste Unternehmen erwischt, das noch vor Weihnachten den schweren Gang zum Gericht gehen musste. Eine Familien-Traditionsfirma rutscht in die Insolvenz, weil es so nicht mehr weitergehen kann.
Hoffnung enttäuscht: Bittere Realität für Traditionsfirma und die Mitarbeiter
Insolvenzen sind immer bitter. Gerade für die Angestellten bedeutet dies nicht nur, dass sie für die kommenden drei Monate von einer anderen Stelle Geld bekommen. Es bedeutet auch, dass sie sich Gedanken um ihre Zukunft machen müssen. Und das recht schnell. Drei Monate vergehen wie im Fluge und können für diejenigen in eine Katastrophe führen, die sich nicht rechtzeitig um eine Alternative kümmern.
Besonders schlimm trifft es die Menschen dann, wenn es direkt vor Weihnachten passiert. Gerade jetzt braucht man sicheres Geld, um Geschenke für die Liebsten zu bekommen und dafür zu sorgen, dass die Familie ein schönes Fest mit leckerem Essen auf dem Tisch hat. Und auch nach dem Fest muss es weitergehen, denn bei den meisten stehen große Ausgaben wie Versicherungsbeiträge usw. an. Und dennoch war der schwierige Schritt auch für die Belegschaft eines deutschen Traditionsunternehmens in Familienhand nicht mehr aufzuhalten.
Familien-Traditionsfirma rutscht in die Insolvenz: Nach 70 Jahren ist wohl Schluss
Es gibt immer bestimmte Zeiten, in denen sich Firmen über besonders viel Geschäft freuen. Und keine Frage: Eine davon ist die Weihnachtssaison. In dieser Zeit suchen viele Menschen nach einem besonderen Geschenk für ihre Liebsten. Auf das Weihnachtsgeschäft und damit steigende Umsätze hat auch die Familien-Traditionsfirma Spezia Lederwaren GmbH gehofft. Leider blieb dies jedoch aus.
Der Lederspezialist, bei dem man besondere Qualitätsware aus Leder in Form von Schreibunterlagen, Mappen, Kalender oder Etuis bekam, schaut in fast leere Auftragsbücher. Die erwarteten Weihnachtseinkäufe blieben aus. Damit lässt sich auch das Unternehmen nicht mehr halten, weshalb die Geschäftsführung am 4. Dezember Insolvenz angemeldet hat. Dem Antrag hat das zuständige Gericht bereits zugestimmt. Der vorläufig bestellte Insolvenzverwalter hat die Geschäftsführung übernommen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, NRWZ, Insolvenzbekanntmachungen.de)














