Nach H5N1: Anderer gefährlicher Virus befällt jetzt auch Hunde

Ein Mann geht mit seinem Hund im Park spazieren. Der Hund ist an einer Leine befestigt. Das Tier schaut mit dem Kopf etwas nach oben. Der Mann trägt eine Jeans und Freizeitschuhe.
Symbolbild © istockphoto/alexei_tm

Ein gefährlicher Virus befällt nun den besten Freund des Menschen. Wer in der kommenden Zeit mit seinem Hund unterwegs ist, sollte ganz genau aufpassen. Die Experten sprechen nun eine eindringliche Warnung aus.

Nachdem bereits die Vogelgrippe die Runde macht, befällt nun ein anderer gefährlicher Virus einige Tiergruppen – darunter auch Hunde. Tierbesitzer sollten hier ganz genau aufpassen.

Gefahr droht: Hundehalter müssen jetzt aufpassen

In dem Landkreis Ludwigslust-Parchim musste man nun zwei Hunde einschläfern, nachdem sie sich mit einem gefährlichen Virus infiziert hatten. Hat sich ein Hund damit einmal infiziert, ist er eigentlich nicht mehr zu retten. Die ersten Symptome sind meist ein starker Juckreiz beim Tier, welcher so weit geht, dass es zur Selbstverstümmelung kommen kann. Hinzu kommen Erbrechen, Appetitlosigkeit, Krämpfe und Apathie. Innerhalb der kommenden 48 Stunden nach der Infektion ist es dann auch meist schon um das Tier geschehen. Eine wirklich schreckliche Vorstellung für viele Hundebesitzer, die man unbedingt verhindern sollte. Zudem gibt es auch noch keine richtige Behandlungsmethode gegen das gefährliche Virus. Bedeutet: Einmal infiziert, ist der Tod des Tieres so gut wie sicher.

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Die oben genannten Tiere in Ludwigslust-Parchim haben sich offenbar mit dem gefährlichen Virus durch Wildschweine angesteckt. Denn es handelt sich hierbei um das sogenannte Pseudowut-Virus, auch Aujeszky-Virus genannt. Dieses Virus tritt vor allem bei Schweinen auf, welche jedoch meist gar keine Symptome zeigen.

Experten mahnen Tierbesitzer zur Vorsicht

Experten warnen Tierbesitzer davor, ihre Hunde beim Waldspaziergang von der Leine zu lassen, insbesondere wenn man in einem Gebiet spaziert, das stark von Wildschweinen bevölkert ist. Zudem ist es wichtig, die Tiere nicht mit rohem Schweinefleisch zu füttern, andernfalls könnte das gefährliche Virus durch die Nahrung übertragen werden. Sollte der Verdacht einer Infektion vorliegen, sollte man umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen.

Und nicht nur für Hunde ist das gefährliche Virus tödlich. Auch Katzen können daran erkranken und – ähnlich wie Hunde – daran sterben. Am ehesten infizieren sich die Samtpfoten in diesem Fall ebenfalls über den Kontakt zu rohem Schweinefleisch.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Friedrich-Loeffler-Institut, Landestierärztekammer Mecklenburg-Vorpommern)