
Die Krise nimmt weiter Fahrt auf: Eine deutsche Baumarkt-Kette schließt 50 Filialen. Dabei kann das Unternehmen auf sehr erfolgreiche Jahrzehnte zurückblicken. Doch damit ist es nun erst einmal vorbei.
Für die Mitarbeiter der betroffenen Filiale kam diese Nachricht wie eine Hiobsbotschaft. Nun steht bald der Schlussverkauf bevor, denn eine deutsche Baumarkt-Kette schließt 50 Filialen.
Nach der Insolvenz: Deutsche Baumarkt-Kette schließt 50 Filialen
Die Mitarbeiter sind sich dessen bereits seit Juni bewusst: Es ziehen dunkle Wolken auf. Damals musste das Unternehmen nämlich Insolvenz anmelden. Insgesamt beschäftigt die Baumarkt-Kette fast 4.000 Mitarbeiter, weshalb die Nachricht, dass rund 50 Filialen geschlossen werden müssen, umso erschreckender ist.
Letzten Donnerstag wurde das interne Schreiben mit der Entscheidung zur Filialschließung an die Belegschaft herausgegeben. Zwar habe man einen Partner gefunden, jedoch nicht für alle Standorte. Ein harter Schlag, den man erst einmal verkraften muss. Sicherlich haben viele Mitarbeiter nicht damit gerechnet, da sie schon so viele Jahre im Unternehmen tätig sind.
Nach erfolgreichen Jahrzehnten: Baumarkt-Kette macht Standorte in einer Woche dicht
Für die Mitarbeiter ist es eine sehr schlechte Nachricht, dass so viele der Großhandelsmärkte geschlossen werden müssen. Der Standort der Unternehmensgruppe befindet sich in Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen. Die GmbH wurde 1921 von zwei Brüdern gegründet. Die Marke „Hammer“ ist bekannter als die Märkte an sich – sie richtet sich vorwiegend an die Endverbraucher, die privaten Kunden. Zu dieser Marke gehören die Großhandelsmärkte, die es jetzt besonders hart trifft.
Betroffen sind die Schlau-Märkte, die in der kommenden Woche schließen werden. Dabei handelt es sich um Großhandelsmärkte, deren Kunden vor allem Betriebe, Selbstständige und Großabnehmer sind. Um die Restbestände zu verkaufen, soll kurzfristig ein Abverkauf zu günstigen Preisen starten. Parallel dazu läuft noch die Suche nach Investoren, um weitere Filialen zu retten. Insgesamt arbeiten 3.900 Menschen für das Unternehmen, sie alle sind von der aktuell laufenden Insolvenz betroffen. Viele von ihnen müssen sich nun einen neuen Job suchen.














