Nach Mega-Blackout – „Könnte Deutschland immer wieder treffen“

Zwei Strommasten mit Stromleitungen stehen auf einer großen Fläche, zum Beispiel auf einem Feld. Plötzlich schlägt ein Blitz in die Stromleitungen ein. Die Folge ist ein großflächiger Stromausfall, auch Blackout genannt. Bei Karlsruhe kam es wieder zu Stromausfällen.
Symbolbild © istockphoto/Maxiphoto

Nach einem Mega-Blackout zittert nun ganz Deutschland. Denn die Experten sind sich sicher, dass es immer wieder eintreten kann. Insbesondere in den kalten Wintertagen wächst die Angst vor einem riesigen Stromausfall.

Nach einem Mega-Blackout ist die Bevölkerung in Deutschland verunsichert. Und auch die Experten sind sich sicher, dass Derartiges immer wieder passieren könnte. Die Menschen sind davor nicht gut genug geschützt.

Experten sicher: „Es kann immer wieder passieren!“

Nach dem Mega-Blackout in Berlin vor wenigen Tagen ist die Angst der Bevölkerung groß, dass es als Nächstes auch sie treffen könnte. In der Hauptstadt hat ein Brandanschlag wichtige Stromleitungen beschädigt, und die Menschen in weiten Teilen der Region waren tagelang ohne Strom. In den dunklen und kalten Winternächten ein besonders großes Problem. Denn ohne Strom gingen auch keine Heizungen, und viele Menschen froren und konnten tagelang nicht duschen.

Nun schalten sich nach diesem Mega-Blackout auch andere Experten ein und sagen ganz klar: Ein Restrisiko, dass es auch in anderen Teilen Deutschlands zu Stromausfällen kommt, wird immer bestehen. Zwar sehen Experten technische Blackouts als extrem unwahrscheinlich, allerdings kann man die Stromnetze nicht vor Anschlägen oder Sabotagen vollständig schützen. Auch die Natur kann hier eine Rolle spielen und zu einem Mega-Blackout führen.

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Stromausfall: „Man sollte sich darauf vorbereiten!“

Die häufigsten Ursachen eines Stromausfalls seien Stürme, welche Leitungen umreißen, aber auch Schnee und Eis spielen eine große Rolle. Aus diesem Grund kommt es verstärkt im Winter immer wieder zu kleineren Stromausfällen, die allerdings nur selten so lange andauern, wie das in diesem Jahr in Berlin der Fall war.

Sollte es zu einem Blackout kommen, dann raten die Experten übrigens dazu, möglichst alle Geräte vom Stromnetz zu nehmen, damit diese nicht beschädigt werden, wenn der Strom plötzlich wieder angestellt wird. Auch sollte man versuchen, den Handy-Akku zu sparen und eventuell ein Radio mit Batterie benutzen. Denn über das Radio kommen viele weitere Informationen nach wie vor immer noch am schnellsten.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Westnetz, Berichte aus Berlin)