
Nach dem Seuchen-Alarm führen die Ämter nun strengere Maßnahmen ein. Die Menschen sollten gut aufpassen und sich richtig vorbereiten. Andernfalls könnte es gefährlich werden für viele Leute.
Nachdem es mehrere bestätigte Fälle in Deutschland gab, führt man nun strengere Maßnahmen ein. Nach dem Seuchen-Alarm will man nun versuchen, das Virus einzudämmen. Die Experten sind besorgt.
Strenge Maßnahmen sind eingeführt
Die Behörden in Deutschland reagieren mit strengeren Kontrollen und neuen Maßnahmen. Nach dem Seuchen-Alarm verlangen die Veterinärämter, dass die Geflügelhaltungen besonders intensiv überwacht werden. Für Geflügelhalter – egal ob große Betriebe oder Hobbyhaltungen – heißt das: Die Regeln werden deutlich verschärft. Die Newcastle-Krankheit geht derzeit um. Es ist eine Viruserkrankung, die vor allem Hühner, Puten und andere Vogelarten befällt. Sie ist extrem ansteckend und kann für Geflügelbestände tödlich enden. In vielen Regionen Deutschlands hat man mittlerweile mehrere Ausbrüche bestätigt. Die Behörden verlangen aus diesem Grund schnelle Maßnahmen, sobald ein Verdachtsfall bekannt ist.
Nach dem Seuchen-Alarm gehört dazu unter anderem, dass man die betroffenen Betriebe sofort sperrt. Zudem muss man die Tiere in dem Betrieb vorsorglich töten, damit eine Ausbreitung verhindert wird. Zudem muss man rund um den Betrieb Schutzzonen einrichten. In einem Radius von mindestens drei Kilometern gelten besonders strenge Regeln für Tierhalter. Außerdem muss es eine erweiterte Überwachungszone von bis zu zehn Kilometern geben. Hier werden die Geflügelbestände regelmäßig auf einen Ausbruch der Seuche kontrolliert.
Experten warnen vor dem Virus
Die Veterinärämter kontrollieren außerdem verstärkt, ob Geflügelhalter die vorgeschriebenen Impfungen durchführen. Denn in Deutschland besteht bereits seit vielen Jahren eine Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit für Hühner und Puten – unabhängig davon, ob es einen Seuchen-Alarm gibt oder nicht.
Übertragbar ist die Krankheit unter anderem durch direkten Kontakt zwischen Vögeln, aber auch über Staub, Kleidung oder Transportkisten. Deshalb gelten in vielen Betrieben auch strengere Hygieneregeln. Besucher dürfen bestimmte Geflügelhaltungen oft nur noch eingeschränkt betreten, und man muss Fahrzeuge teilweise schon vor der Einfahrt desinfizieren.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














