
Nun streikt die nächste Branche und schließt am Mittwoch alle Geschäfte. Die Kunden müssen aufpassen, denn dringend benötigte Produkte gibt es an diesem Tag nicht.
Man hat das Gefühl, in ganz Deutschland gehen die Menschen immer öfter auf die Straße. Jetzt streikt die nächste Branche. Die Geschäfte bleiben am Mittwoch bundesweit geschlossen, es gibt wohl keine Ausnahme.
Nächste Branche streikt und schließt alle Geschäfte
Es geht um eine dringend notwendige Anpassung der Gebühren, die wohl seit 20 Jahren überfällig ist. Deshalb streikt ein ganzer Branchenverband und damit die nächste wichtige Branche in Deutschland. Das Ganze geht so weit, dass am Mittwoch alle Geschäfte geschlossen bleiben. Es ist der allgemeine Streiktag der Apotheken.
Wer also dringend Medikamente benötigt, sollte rechtzeitig vorbeischauen, um nicht das Nachsehen zu haben. Grundsätzlich ist also am Mittwoch mit Einschränkungen zu rechnen. Die Protestaktion richtet sich gegen die Gesundheitspolitik, die hier wohl seit Jahren keinen dringenden Handlungsbedarf sieht oder wahrnimmt. Im Grunde genommen haben aber die Kunden wieder das Nachsehen. Man möchte mit diesem Protest deutlich machen, wie wichtig eine Apotheke vor Ort ist.
Forderung nach Erhöhung um fast 50 Prozent
Die Apotheker fordern von der Politik eine Erhöhung der Gebühren um knapp fünfzig Prozent. Seit zwanzig Jahren habe es keine Anpassung mehr gegeben. Dies würde der aktuellen Kostenentwicklung nicht mehr gerecht. Deshalb wolle man nun den eigenen Forderungen Nachdruck verleihen. Auch die Tariflöhne der Apotheker seien gestiegen, ebenso wie die Ausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung.
Es scheint, als hätte die gesamte Branche über Jahre das Nachsehen gehabt und möchte sich nun mit der aktuellen Protestaktion Gehör verschaffen. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung darauf reagiert oder ob man sich als Kunde in diesem Jahr wohl öfter auf abgeschlossene Apotheken einstellen muss. Die Preise, die Kunden zum Teil für die Medikamente bezahlen, sind doch recht hoch – selbst für gesetzlich Versicherte. Hier bekommen immer mehr Patienten das Gefühl, dass ihre Zuzahlungen steigen.














