Nächste Bürgergeld-Erhöhung steht wohl in Deutschland an

Ein Holzklotz mit der schwarzen Aufschrift "Bürgergeld". Dieser steht auf einem Haufen Euromünzen, vor allem 2-Euro-Stücke sind zu sehen. Dahinter liegen verschiedene Geldscheine auf einem Haufen.
Symbolbild © istockphoto/Stadtratte

Die letzte Bürgergeld-Erhöhung in Deutschland ist bereits einige Jahre her. Sozialverbände kritisieren den Stillstand. Nun könnte sich jedoch etwas tun: Eine neue Entwicklung macht plötzlich Hoffnung auf höhere Summen für Leistungsbezieher.

Schon lange warten viele auf eine Erhöhung. Jetzt kündigt sich ein Lichtblick an. Das steckt wirklich hinter den aktuellen Meldungen zu einer Anpassung des Regelsatzes beim Bürgergeld.

Frust bei Betroffenen: Bürgergeld-Regelsatz seit 2024 unverändert

Eine ARD-Meinungsumfrage zum Thema Bürgergeld belegt: Über 80 Prozent der Bürger sprechen sich für härtere Sanktionen für Leistungsempfänger aus. Diese werden im Rahmen der Einführung der neuen Grundsicherung nun auch umgesetzt. Unter anderem drohen Leistungskürzungen bei unentschuldigten Terminen. Zugleich kritisieren Sozialverbände grundsätzlich die Höhe des Bürgergeldes und fordern mehr Geld für Bedürftige.

Auch viele Betroffene wünschen sich eine Anpassung, um in teuren Zeiten nicht jeden Euro zweimal umdrehen zu müssen. Seit Januar 2024 beläuft sich der Regelsatz auf 563 Euro für Singles. Bedarfsgemeinschaften und Paare bekommen 506 Euro pro Person. Eine aktuelle Entwicklung macht nun Hoffnung auf mehr Geld.

Wie eine Bürgergeld-Erhöhung in Deutschland möglich wäre

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Bisher basiert die Regelsatzberechnung für das Bürgergeld, das über fünf Millionen Menschen beziehen, auf einem gesetzlich festgelegten Verfahren. Ein Einflussfaktor ist dabei die Dynamik der Arbeitslöhne, ein anderer die Lebenshaltungskosten in Deutschland. Sowohl 2025 als auch 2026 gab es trotz gestiegener Preise Nullrunden. Im Rahmen der Reform des Bürgergeldes könnte sich das nun ändern. Derzeit wird von einer möglichen Neuerung der Berechnungsformel berichtet.

Zwar ist bislang noch unklar, wie die Formel im Detail aussehen könnte, doch sie bringt wohl auch Änderungen bei der Höhe des künftigen Regelsatzes mit sich. Denn einige Fachleute gehen von einer möglichen Erhöhung der Summe für Leistungsempfänger aus. Was jedoch auch klar ist: Eine Garantie oder eine offizielle Bestätigung für eine Regelsatzerhöhung gibt es bisher nicht. Außerdem ist nach ersten Berechnungen davon auszugehen, dass ‒ im Falle einer Erhöhung ‒ nicht plötzlich wesentlich mehr Geld fließt, sondern nur wenige Euro. Ob sich etwas ändert, bleibt abzuwarten.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, gegen-hartz.de)