Nächste deutsche Stadt muss auf Weihnachtsmarkt verzichten

Ein typischer traditioneller Weihnachtsmarkt in einer deutschen Innenstadt. Die Stände bieten traditionelle deutsche Speisen und Getränke sowie Artikel und Weihnachtsdekorationen an. In der Mitte des Platzes steht eine große Säulenpyramide, die als Karussell fungiert, ein typisch deutsches Handwerksprodukt. In Baden-Württemberg öffnen die Märkte schon im November.
Symbolbild © istockphoto/Flavio Vallenari

Erneut werden jetzt viele Bürger enttäuscht sein, denn die nächste deutsche Stadt muss auf ihren Weihnachtsmarkt verzichten. Die Menschen müssen sich leider einen anderen Markt suchen.

Die Liste der Städte, in denen in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt stattfindet, wird immer länger. Nun muss eine weitere deutsche Stadt auf den Weihnachtsmarkt verzichten. Die Bürger sind enttäuscht, obwohl bereits einige von ihnen damit gerechnet haben.

Immer mehr Weihnachtsmärkte abgesagt: Veranstalter kämpfen mit Problemen

Zwar finden in diesem Jahr immer noch Tausende Weihnachtsmärkte in Deutschland statt, doch die Liste der Städte, die keinen Markt in diesem Jahr anbieten, wird immer länger. Ein großes Hindernis stellen die hohen Sicherheitsanforderungen der einzelnen Gemeinden und Kommunen dar. So dürfen die Märkte nicht eröffnen, wenn es beispielsweise keine Terrorsperren oder keinen Sicherheitsdienst gibt. Zudem müssen die Besucher über eine zentrale Anlage sofort gewarnt werden können, wenn Gefahr besteht. Die Anforderungen kosten viel Geld, das gerade kleinere Veranstalter und Trägervereine nicht haben. Wie das Beispiel aus Kempten zeigt, hilft es auch nicht, wenn man den Weihnachtsmarkt einfach umbenennt. Die Sicherheitsanforderungen bleiben dieselben.

Nächste deutsche Stadt muss auf Weihnachtsmarkt verzichten

Auf die Ankündigung, dass es in der Stadt Schwedt in diesem Jahr auch keinen Weihnachtsmarkt geben wird, folgten bereits die ersten Reaktionen. Die einen zeigen sich mehr als enttäuscht und können überhaupt nicht verstehen, wieso man in Schwedt auf ein solches kulturelles Großereignis verzichtet. Die Stadt verliere immer mehr an Bedeutung und würde in der Versenkung verschwinden, so zahlreiche Kommentare.

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Andere dagegen zeigen sich verständnisvoll. Bereits im Sommer hat sich die AG City und ihr Nachfolger als Verein aufgelöst. Bislang hat sich niemand diesem angenommen und ihn übernommen. Der Verein hatte bislang jedoch den Weihnachtsmarkt in den Jahren davor finanziert. Da sich jedoch kein Interessent gefunden hat, gibt es auch niemanden, der sich um die Organisation des Weihnachtsmarktes kümmern könnte. So mancher Bürger wünscht sich, dass der Weihnachtsmarkt wieder auf dem Platz der Befreiung stattfinden solle. Dies sei auch in den 90er Jahren so gewesen. Viele Menschen stimmen diesem Vorschlag zu und sehen ihn als einzige gute Lösung für die Stadt Schwedt. Dennoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Bürger wohl erst auf 2026 hoffen müssen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Facebook)